So, ich werde mich jetzt zum Matratzenhorchdienst melden, und vielleicht vorher noch ein bisschen stricken.
Nach wie vor spinne ich relativ dünn (so dünn es halt mit der schweren Scheibenspindel geht). Aber man kann so schön viel Garn auf dieser Spindel unterbringen. Ich bin auch schon gespannt, wie das Garn wird - jedenfalls etwas lockerer gesponnen. Am Anfang dreht man ja eher zu viel. Hoffentlich ist es jetzt nicht zu wenig, um die Fäden zu verzwirnen.
So langsam kommt ein Rhythmus ins Spinnen, und es geht schneller. Und vielleicht mache ich im Mai einen Spinnkurs. Mal schauen, wie der Kalender aussieht, und der meines Mannes.
Nachdem wir bei RS-Möbel alles gekauft haben, was uns gefiel, bzw. auf Lager war, sind wir dann noch in das gewisse schwedische Möbelhaus, wo zusätzlich auch noch ein paar Sachen aus dem Schwedenladen mitgingen. Bis auf die Wäschetonnen und Beleuchtung haben wir alles bekommen.
Naja, und wir waren knapp 200 Euronen ärmer. Insgesamt hat uns das ganze Umbauen um die 500 Oiros gekostet. Nicht eben wenig. Ich fürchte schon den nächsten Blick auf die Kontoauszüge. Aber dafür sind die Zimmer jetzt fast perfekt.
Es bleibt noch einiges zu schrauben, zu installieren, zu sortieren, auszumisten, aber das wird. Vieles machen die Kinder selbst. Wenn nicht im Laufe der Woche, dann am Wochenende.
Auch müssen wir sehen, dass wirklich alles, was im Wohnzimmer abgestellt wurde, auch wieder im Kinderzimmer bzw. im Keller oder Sperrmüll oder Müll landet. Nee, das Wohnzimmer ist mir zu schade, um Gruscht zu lagern.

Der Schal aus Scala, der kurz vor Ostern fertig wurde. Leider ist das Bild nicht optimal, man sieht nicht, wie schön das Garn ist. So schön es ist, so ätzend verstrickt es sich. Man muss immer aufpassen, dass man nicht nur die Hälfte des Fadens erwischt oder eines von den Farbquadraten ansticht. D. h. selbst bei einfachsten Mustern ist hingucken angesagt. Nix für's Fernsehen oder so.
Verbrauch 25 g (= 1 Knäuel) von Scala, Nadeln Nr. 5, Technik Zauberschal.
Übrigens heute mal wieder getragen.
Ich habe aber schon seit längerer Zeit etwas ausgedacht, das ich mal bei einer Mustersocke ausprobieren wollte: Hexentreppen mit Zöpfen abwechseln. Nix dolles, aber ich mag es. Muss mal das Muster aufschreiben.
Jedenfalls habe ich daran bis
Es wurden von der Socke nur ein paar Reihen, und auch heute wollte das Hexentreppen-Muster nicht so recht. Immer ging mir mal ein Umschlag verloren, der dann schwer oder gar nicht wiederzufinden war, alles etwas unregelmäßig und so. Ich zeig's euch, wenn ich etwas mehr gestrickt habe, so dass man das Muster auch gut sieht. Bisher sind es gerade mal 3 cm. Ich brauche ziemlich Konzentration für das Muster. Lochmuster sind wohl für mich noch schwerer als Zöpfe - die gehen fast von selbst.
Später habe ich dann noch etwas gesponnen und ein bisschen Broadripple gestrickt, aber nix nennenswertes.
Als wir heimkamen, war das Kinderzimmer schon ein ganzes Stück weiter. Wir haben aber festgestellt, dass noch einiges fehlt: Rollos, Papierkörbe, Wäschebehälter, ein paar Regalbretter (drei der hier vorhandenen Regalbretter waren einfach zu lang), Lampen, ein zweiter Paravent. Na, das wird morgen besorgt und installiert. Wir haben ganz schön Geld reingesteckt, aber so wie es jetzt ist, ist es eine gute und trotzdem halbwegs erschwingliche Lösung. Die Kinder haben noch viel mit einräumen zu tun, und das Wohnzimmer muss auch erst wieder bewohnbar gemacht werden. Aber auch da ist es schon vieeeel besser geworden.

Das war der zweite, den ich überhaupt gestrickt habe, nach dem Schal für meine Tochter. Nix besonderes dran, nur mittlerweile ist er schon viel getragen, und viel länger und dünner geworden als er ursprünglich war. Dieses Fluddel-Garn dehnt sich nunmal fast unendlich, wohl auch der Grund, warum ich nur Pullis aus dem Zeug mit Ausschnitt aus anderem Garn oder gar keinem Ausschnitt bisher gesehen habe. Es hält einfach nicht die Form. Übrigens, schräg gestrickt dehnt sich das Material am wenigsten!
Aus Smash mit Nadeln Nr. 4 1/2, glatt re gestrickt.
Gestern ist vor allem Broadripple gewachsen, der Schaft ist fast fertig.
Und geribbelt habe ich, bei den Jacquard-Projekten war das richtig anstrengend, mit jeweils zwei Farben, und die sollten doch nicht heddern und so. Hat ganz schön gedauert. Alle Rippel-Projekte habe ich nun mal nach den Tipps in "Chic in Strick" von Kate Buller gemacht: Erst eine dünnere Nadel genommen, in der Reihe, bis zu der ich ribbeln wollte, jede Masche aufgefasst, und dann erst geribbelt. Die Zusatzarbeit lohnt sich: keine gefallenen Maschen beim Maschen-wieder-aufsammeln, nix zu reparieren etc.
So, das sortiere ich unter Stricktechnik ein, denn ein eigenes Kapitel "Ribbeltechnik" wollte ich nicht extra aufmachen
Auch für mich ist was 'rausgesprungen: Neue Kissen für unsere Küchenstühle - endlich mal in einer zur sonstigen Einrichtung passenden Farbe. Sitzt sich schön. Jetzt fehlt uns nur noch ein Küchentisch und neue Stühle dazu. Aber dazu muss erst wieder Geld 'reinkommen. Z. B. indem ich mich endlich an die Steuer mache? Wird ja mal Zeit. Ich stricke eigentlich lieber...
Hier nun mein Code:
------------------------ Begin Knitter's Geek Code Block-------------------
Version 1.1
KCR++ Exp++ SPM++ Wood+(for Socks) Inox++(for everything else) !Syn Nov Wool++ Stash++>Stash Scale+ Fin-@ Ent FI+ !Int Tex++ Lace+ Felt Flat- Circ+ DPN++5 !ML Swatch+ KIP++ Blog++ EZ FOtoomanytocount WIP10 GF++ GS+ ALTSpTatting++SwX
------------------------ End Knitter's Geek Code Block ---------------------

Ein Mini, mit 10 M pro Nadel, Regiawolle, Nadeln 2 1/2 und zwar habe ich da meine erste Herzchenferse getrickt. Oh, die mag ich glaube ich viel lieber als die normale dreigeteilte.
Und damit hatte ich dann auch ein Nadelspiel frei, für die Broadripples. Womit wir wieder beim heutigen Thema wären.
und das:

Das obere, weil es nur eine Maschenprobe für einen Pulli ist, und ich finde, mit der Handgefärbten von Zwergers kommt das Muster nicht wirklich 'raus. Ja, man kann es erkennen, aber ich finde, zu schlecht. Je großflächiger das Muster, desto besser ist es zwar. Aber wie gesagt, es gefällt mir nicht so.
Das untere, weil der Socken zu eng ist. Ich werde es mal versuchen, das von innen zu stricken, wie es auf irgendeiner der vielen Stricklisten jemand vorgeschlagen hat. Außerdem finde ich es auch noch sehr unregelmäßig gestrickt, ich muss erstmal Übung bekommen. Aber das alleine wäre wirklich noch kein Grund zum ribbeln. Aber wenn es nicht passt...
Und als drittes werde ich doch noch den Ärmel vom Johannes ein Stück wieder aufmachen. Ich glaube, das hatte ich schon angekündigt. Ich mag nicht ribbeln... Deswegen ist noch nicht wieder viel draus geworden.
1. M re, aber dabei den Faden holen, indem man erst *unter* dem Faden mit der Nadel durchtaucht und dann den Faden durchholt. Dann die nächste Masche wie zum linksstricken abheben. Mit der linken Nadel die zweite M der re N durch die erste ziehen, dann die gerade überzogene Masche wie zum linksstricken von der linken Nadel heben.
Klingt umständlich, ist es auch, bis man sich dran gewöhnt hat, aber wenn man so fest strickt wie ich, ist es allemal einfacher, als die Nadel in zwei nebeneinander liegende Maschen zu zwängen, um sie zusammenstricken zu können.

Es rippelt richtig schön, nachdem die Anfangsschwierigkeiten überwunden waren. Und mit 56 M wär das eine prima Socke für mein Töchterlein geworden, die ebenfalls schmal ist und 10 Jahre alt *winkzuLeandra*. Aber dieses Boppel hatte ich immer für mich reserviert, deshalb geb ich das nicht so einfach her. Kann gut sein, dass für Rebecca sowas auch noch mal entsteht. Aber nicht aus diesem Knäul, denn ich brauche für ihre Socken immer ziemlich genau 50 g, und bei meinen bleibt nie so viel übrig. Auf jeden Fall bekommt sie eine Wolle, deren Streifen nicht zu breit sind, denn damit sieht Broadripple am besten aus - außer vielleicht einfarbig, was ich mir auch gut vorstellen kann.
Tine meinte, mit 72 M müsste man hinkommen. Das wär' nicht zu viel. Also ich 72 M angeschl. (danke, Tine, du hast mir immerhin erspart, meine 56 angeschlagenen Maschen auch abzustricken und wie ich vor hatte, so ca. 20 R. zu stricken). Das englische Muster vorgenommen und danach gestrickt. Alle, die das deutsche Muster schon gestrickt haben, wissen, was ich falsch gemacht habe: Bei dem 72er Muster sind es ein paar Maschen mehr in jedem Mustersatz. Kam nicht aus, 2 M. zuviel. Grummel, grübel. Und da stand doch was von 6 Mustersätzen? Das verwirrte mich vollends, da 56 M:6=9,33 (ich erspare euch jetzt die restlichen Dreien).
Hatten die falsch gerechnet? Tippfehler? Sollte ich doch mal die deutsche Anleitung ausprobieren? Ein Vergleich könnte ja nicht schaden, vielleicht waren da ja eventuelle Fehler drin. Naja, gleich gemerkt, dass die 72er Anleitung anders war *vorKopfschlag*. Und in der englischen nochmal verglichen - ach ja, die meinen, die 2 Reihen soll man 6 mal wiederholen, nicht den Mustersatz.
Guten Morgen Frau Eichler! Vor 8 Uhr morgens sind Sie zu plont für sowas. Sie dunkeln erst im Laufe des Tages nach!!!!
Naja, Versuch macht kluch, und jetzt läufts. Wenn ich ein paar Reihen mehr habe, schmeiß ich das ganze mal auf den Scanner, damit ihr auch was davon habt. Bis später...
Danke Helga für den Link. Ich hätt' ja auch mal Googlen können, oder so... Aber in letzter Zeit bin ich irgendwie schwer von kapé (schreibt man das so?)
Aber lachen dürft ihr trotzdem. Ich bin niemandem böse, wenn er das tut! Ich bringe Leute lieber zum Lachen als zum Weinen. Und ich mag nun mal gerne auch mal was Verrücktes. Und lache auch gerne mit.
Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Socken, wenn ich wieder Muster stricken darf.

Aus knapp 50 g (!) Regia 6fach, Nadeln Nr. 3, nach der Anleitung bei Coats. Ralf wollte kein Herzchen, und die Farben gibt es z. T. auch nicht mehr, man muss sich also etwas einfallen lassen. Das Grau passt wenigstens zu fast allem.
Feedreader ist ein Programm, das diese xml-buttons oder RSS-Feeds auswertet. Wenn jemand was neues schreibt, dann erfahre ich das auch. Wenn das betreffende blog sowas hat. Einige habens nicht, die bekommen jetzt ein Sternchen.
Ach, übrigens, wer mehr als 2 Monate nix schreibt, fliegt bei mir raus. Solche blogs halte ich für tot. So eine lange Zeit, damit man auch mal Urlaub machen oder krank sein kann, ohne dass ich gleich streiche. Nicht jeder hat jemanden, der Haus hütet, so wie wir, dass er Abwesenheiten ins Internet stellen kann.
- Statistik für 2004:
- 9 Fluddelschals
- 6 Paar Socken
- 5 einzelne Minisocken
- 3 Paar Minisocken
- 2 Puppen-RVOs
- 1 Miniraglan
- 1 Zickzack-Schal
- 1 Stirnband
- 1 Zauberschal
- 1 Kette
- 1 Pärchenhandschuh
- 1 Frühchenmütze
- 1 Läppchen
Und die vom letzten Jahr liest sich auch nicht schlecht (dafür, dass ich erst Anfang Oktober angefangen habe mit Stricken - nach 9 Jahren Pause):
- Statistik für 2003:
- 26 Minisocken
- 6 Paar Socken
- 2 Zickzack-Schals
- 1 Tasche
- 1 Stirnband
- 1 Paar Frühchensocken
Aber wenn man's insgesamt sieht, ist es doch fast alles Kleinkram. Kein einziger normalgroßer Pulli dabei. Das ändert sich jetzt natürlich.
Dieser "Grausame Wichtel", den ich im März gestrickt habe, war für Pe's Mann Andi, und der Mini natürlich für das Pe:

Technisches dazu:
- Regia Sockenwolle "Multieffekt" Fb. 5379
- Nadeln 2 1/4
- Anschlag 72 M
- klassische dreigeteilte Ferse
- Größe 45
- Mini: Anschlag 24 M
Der Mini ist aus lauter Winzigst-Resten der Wolle zusammengesetzt, und ich musste trotzdem noch die Spitze mit einer passenden Farbe ansetzen. An einem Mini habe ich noch nie sooo viele Fäden vernäht.

Das ist ein Occhi-Deckchen, das ich 2002 fertig gestellt habe, und das meine Schwiegermama auf dem Künstlermarkt in jenem Jahr bei mir gekauft hat. Ralf hat es für mich fotografiert. Es hat einen Durchmesser von nur 14 cm, denn es ist aus Taschentuchgarn gearbeitet. Es ist ein eigener Entwurf.
Hast Du schon mal etwas gestrickt, einfach nur um des Strickens Willen? Ohne Dir Gedanken darum zu machen, ob Du es jemals anziehen wirst oder ob es Dir überhaupt steht? Achtest Du auf Aspekte wie Tragbarkeit, Nutzen, Mode, etc?
Ja, habe ich. Die Tasche, die ich Rebecca gestrickt habe, war so ein Teil. Ich habe angefangen zu stricken, um festzustellen, ob ich wieder stricken kann. Mehr wollte ich zunächst nicht. Und dann ist die Entscheidung gefallen, daraus eine Tasche zu machen.
Aber normalerweise mache ich mir sehr viele Gedanken, ob mir die Sachen, die ich stricke, auch gefallen. Ich mag nicht für die Tonne stricken. Dazu stecke ich zu viele Stunden Arbeit rein. Und die Wolle ist ja nun nicht gerade billig. Und wenn ich für jemanden anderen stricke, dann versuche ich herauszufinden, ob ihm/ihr das Teil auch wirklich gefallen wird.
Hier nun das Bild:

Da ist doch einiges an Arbeit dran. Aber mir machen die Zopfmuster immer mehr Spaß. Je mehr man macht, desto seltener fallen Maschen beim Verkreuzen ohne Nadel (ist mir anfangs ab und zu passiert). Und es geht schneller. Aber trotzdem dauert eine Reihe mit Verkreuzungen ziemlich lange. Aber das macht nix. Sooo schöne Socken. Ob ich das Muster nicht doch auch mal für einen Pulli mache? Aber ich habe im Moment noch genügend Pulli-Ideen.
Die Socken sind übrigens aus 3facher Sockenwolle. Dadurch wird es natürlich noch mehr Arbeit. 84 Maschen brauchte ich für den Musterteil (Zopfmuster ziehen stark zusammen). Ich hatte ursprünglich 80 M. angeschlagen, aber da kam mein liebster mit dem Fuß nicht mehr durch.
Als zweites hatte ich (als Fernseh-Projekt) einen Fluddel-Auftragsschal mit. Der ist über die Hälfte fertig geworden, und das an einem Abend.
Den Johannes hatte ich nicht mit, der ist kaum noch transportabel. So ein Riesen-Strickzeug mag ich nicht 'rumschleppen. Außerdem ist der Pulli beim Stricken im Schoß ziemlich warm. Das kommt, weil ich die Ärmel gleich dranstricke, wie sich das beim Raglan gehört. Ich habe jetzt schon fast Halbzeit beim ersten Ärmel, denn gestern abend habe ich noch dran 'rumgestrickt, da waren wir zurück von den Schwiegies. Der Pulli muss unbedingt fertig werden, bevor es zu warm zum Stricken wird (im Moment sieht's mal wieder gar nicht danach aus, dass es wärmer wird).
Das Wochenende hat richtig gut getan. Dafür ging es dann heute stramm her, denn letzte Woche ist ja viel liegen geblieben, weil ich die meiste Zeit krank war. Ein riesen Spül war zu erledigen, und die WaMa wird heute wohl den ganzen Tag laufen müssen. Und geputzt muss auch noch werden. Aber im Moment habe ich erst mal Pause, die ich online verbringe.
Ach ja, und eine Digitalkamera haben wir jetzt auch. Nix besonderes, ein älteres Modell mit 2 Megapixeln, das auf 60 Euronen 'runtergesetzt war. Aber für uns reicht's. Ich kann noch nix zeigen, da ich erst auf Männe warten muss, der mir zeigt, wie das funktioniert. Zusammen mit einer 128er SD-Ram-Karte kamen wir dann auf 100 Euronen.
Meine bisherigen Bilder kamen aus einer Video-Kamera, die auch Standfotos machen kann. Die Bilder waren klein und unscharf, und ich musste viel nachbearbeiten. Mal schauen, wie es dann mit der neuen Kamera wird.
