Samstag, 10. April 2004
Ein gesegnetes Osterfest
wünsche ich euch allen, dazu viele Ostereier und viel Zeit für Familie und Hobby. Ich verabschiede mich jetzt für diese Tage, ich denke, ich werde am Dienstag wieder was schreiben.

Eure Christiane 8-)

Von gertatter um 00:01h| 0 Kommentare |comment |das normale Leben

 

Karfreitag
ist ein Tag, an dem man auch zur Ruhe kommen sollte. Heute war unser Gottesdienst sehr schön und sehr schlicht. Es wurde fast die gesamte Leidensgeschichte aus dem Johannesevangelium gelesen, immer unterbrochen von Liedstrophen. Sonst nur einige Passionslieder und eine Predigt, danach Gebet. Die Bekanntmachungen (sehr wenige) erst ganz zum Schluss.

Das Thema ist ja auch ernst: Jesus unter Qualen für uns gestorben - damit wir nicht unsere eigene Schuld tragen müssen. Das könnten wir gar nicht. Wir dürfen frei ausgehen, und ein anderer bezahlt die Schuld - einer, der selbst ohne Sünde war. Darum ist Karfreitag auch ein *Feier*-Tag - weil Jesus mich mit diesem Tod freigekauft hat. Ich habe durch dieses Opfer freien Zugang zu Gott. Welch ein Geschenk!

Von gertatter um 23:58h| 0 Kommentare |comment |das normale Leben

 

gesponnen
habe ich gestern am meisten. Es geht immer schneller und besser. Wie immer, Übung macht den Meister. Das Garn wird schön fein. Nur die Scheibenspindel ist sehr schwer. Sie läuft zwar schön lange, aber ich muss aufpassen, dass der Faden nicht reißt.

Von gertatter um 23:53h| 0 Kommentare |comment |Spinnen

 

Johannes
ist seit gestern am Körper fertig, heute habe ich schon den 1. Ärmel ausgemessen, berechnet und angefangen. Ich ziehe jetzt immer einen Zählfaden mit, wie viele das bei der letzten Wollschaf-Frage beschrieben haben. Ich glaube, das wird meine Zählmethode. Das heißt nicht, dass ich nicht mehr nachmesse. Manches zieht sich doch anders, als man denkt. Aber gerade bei Ärmeln, die ja gleich werden sollen, ist der Zählfaden schon angebracht.

Von gertatter um 23:50h| 0 Kommentare |comment |anderes Gestrick

 

Ralfs Grausamer Wichtel ist gestern gekommen,
danke, Sabine! Die Socken passen, und sind ganz klasse. Die Farbe gefällt auch sehr. Ralf hat sie heute schon getragen. Und der Mini und die Kleinigkeiten sind auch allerliebst.

Von gertatter um 23:47h| 0 Kommentare |comment |Socken

 

Donnerstag, 8. April 2004
Die Scheibenspindel
ist doch nicht so schlecht wie ich dachte. Man muss nur fein darauf spinnen, dann benimmt sie sich auch. Tja, die Beurteilung einer Spindel hängt wohl auch von den Fähikgeiten der Spinnerin ab. Jetzt weiß ich wieder nicht, worauf ich lieber spinne - Kreuzspindel oder Scheibenspindel. Naja, jetzt wird einfach erstmal gesponnen. Gestern abend habe ich noch einige Meter feines Garn auf der Scheibenspindel gesponnen.

Von gertatter um 18:06h| 0 Kommentare |comment |Spinnen

 

Kein dickes Garn mehr spinnen
Ich habe mich entschieden: ich spinne kein dickes Garn mehr. Es ist äußerst schwierig, und ich werde mein Projekt Filztasche erstmal aufgeben. Jetzt weiß ich noch nicht, was ich aus meinem feinen Garn machen soll. Schal oder Mütze geht nicht, zu kratzig. Pulli? Da brauch ich ja ewig, bis ich die Wolle gesponnen habe. Socken? Ich habe noch kiloweise Sockenwolle. Hmm, grübel...

Von gertatter um 18:04h| 2 Kommentare |comment |Spinnen

 

Donnerstag, 8. April 2004
Ganz stolz bin ich:
ich habe nämlich richtiges Garn produziert. Mit der Kreuzspindel. Feines Garn - jedenfalls finde *ich* es fein. LL ca. 140-150 m auf 50 g. Das kann man ja schon mit Stricknadeln bewältigen (alles was gröber als 5 ist, ist für mich schon keine Stricknadel mehr, sondern ein Kochlöffel). Na, laceweight ist schon noch etwas entfernt, aber ich bin wirklich zufrieden. Und der spätere Teil ist schön gleichmäßig geworden. Der Anfang der ersten Spindel war noch recht dick und ungleichmäßig. Aber später hat es sich dann so auf eine Stärke eingependelt.

Aber es sind gerade mal 22 g geworden! Und da habe ich doch nun wirklich lange dran gesessen (o. k., mit Unterbrechungen, aber immerhin). Ich hätte so auf das Doppelte geschätzt. Wie man sich doch täuschen kann. Wie lange man da für ein Garn für einen Pulli bräuchte, mag ich mir gar nicht ausdenken.

Beim nächsten Zwirnen werde ich auf jeden Fall mal die Tontopfmethode ausprobieren. Es ist wirklich nervig, die beiden Knäule auseinander zu halten. Insbesondere, wenn es gegen Ende geht, und die Knäule nicht mehr durch ihr Eigengewicht auf ihrem Platz gehalten werden, sondern in die Luft steigen, und die ganze Drehung weggeht.

Und die Kreuzspindel wird auch nicht mehr zum Zwirnen hergenommen. Das ist eindeutig nicht ihr Job. Das kann die Scheibenspindel viel besser.

Von gertatter um 00:41h| 0 Kommentare |comment |Spinnen

 

Der Johannes
ist noch nicht viel weiter, ich habe jetzt ungefähr die Hälfte vom Bündchen geschafft. Das geht beim Fernsehen ganz gut.

Heute habe ich ein bisschen gestrickt in der Straßenbahn, als ich zu meiner Freundin fuhr. An den Schwiegervatersocken. Und bei meiner Freundin habe ich gesponnen. Die Kreuzspindel ist schon fast wieder voll. Dann könnte ich meine erste wirklich dünne Wolle zwirnen und anstricken. Ich bin schon ganz gespannt drauf.

Spinnen mag ich nicht in der Straßenbahn. Das ist mir zu aufwendig. Und ich glaube, da würden die Leute noch mehr glotzen. Ein Sockenstrickzeug ist Unterhaltung (für mich und meine Umwelt) genug. Außerdem hätte ich Angst, dass mir die Spindel hinfällt und alles dreckig wird. Nö, bin ich nicht wild drauf.

Meine Freundin war ganz fasziniert. Ich wunderte mich, dass sie das nicht kennt. Weil sie doch in so einer Rittergruppe ist. Ich habe ihr gesagt, dass früher *alle* Frauen gesponnen haben, auch die Reichen. Aber die machen mehr Ritterspiele und so.

Von gertatter um 21:17h| 0 Kommentare |comment |anderes Gestrick

 

Dienstag, 6. April 2004
Ganz stolz ist meine Tochter Rebecca,
dass sie Carolinas Schal endlich fertig hat. Hier ist die ebenso stolze Puppe:


Gestern fertig geworden. NoName-Sockenwolle von Globus, gestrickt mit Nadeln Nr. 3 in kraus rechts. Maschenanschlag 20 M.

Von gertatter um 13:04h| 0 Kommentare |comment |fertig

 

Das Wollschaf fragt

Wie bürokratisch strickst du? Das heißt: zählst du die Reihen und wenn ja, mit welcher Methode? Oder misst du lieber nach? Oder hältst du's einfach an ein anderes Stück an? Oder bemühst du den Farbverlauf der Wolle? Erzähl doch mal ;-)

Aaalso, das kommt wirklich drauf an. Bei Streifen-Socken versuche ich, zwei gleiche hinzubekommen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Da orientiere ich mich dann mehr am Muster als dass ich zähle. Ferse, Zwickel und Spitze werden gezählt. Die Fußlänge wird gemessen. Früher habe ich meist am Fuß gemessen, heute mache ich es, weil einfacher, mit dem cm-Maß. Der zweite Socken wird nach dem ersten gezählt, aber auch schon mal mit dem Maßband überprüft.

Bei Jaquard-, Norweger- oder Zopfmustern zählt man automatisch mit, das geht ja gar nicht anders. Ansonsten stricke ich gerne drauflos und probiere an der Person an. Damit ich die nicht zu sehr nerve, mache ich aber eine Maschenprobe, korrigiere die evtl. noch mal am Strickstück (das sieht dann nämlich oft wieder ganz anders aus). Dann wird evtl. noch ein bisschen 'rumgerechnet, um Mustersätze hinzubekommen, und dann zähle ich Reihen. Aber nur am Strickstück. Wenn es sehr viele sehr gleichförmige Reihen sind, markiere ich mir jede 20. oder jede 50., damit ich nicht jedes mal von vorne zählen muss. Ich messe zwischendurch auch gerne noch mal nach - entweder an der Person, oder mit Maßband, ob ich auch richtig gerechnet habe.

Ab und zu zähle ich auch mal nach, ob noch alle Maschen da und keine zuviel sind, das kommt aber auf das Muster drauf an, das ich stricke. Wenn ich da Fehler finde, und die nicht mehr zu korrigieren sind, dann stricke ich einfach an unauffälligen Stellen eine Masche zusammen bzw. nehme eine zu. Da es sich eh meist nur um eine Masche handelt, ist das nicht tragisch. Wenn ich eine Masche wirklich verloren habe, dann versuche ich, die hochzustricken.

Von gertatter um 12:48h| 0 Kommentare |comment |Dienstagsfrage

 

Montag, 5. April 2004
Mein Lieblingsbuch vom Stricken gibt es wieder:
Nämlich Richard Rutt's History of Hand knitting. Angeblich soll es schon Mai 2003 erschienen sein, wovon ich aber nix wüsste. Tippfehler? Jedenfalls kann man es z. B. hier bestellen. Damit ist meine Ausgabe nicht mehr soviel wert, aber es freut mich, dass es dieses Buch wieder gibt. Denn damit ist es für viele Stricke wieder erschwinglich.

Von gertatter um 18:13h| 1 Kommentar |comment |Bücher

 

Da läuft's einem kalt den Rücken runter,
wenn man hierhin surft und sich diese Fotos ansieht. Sie stammen aus der toten Stadt Chernobyl. Eine mutige junge Frau machte sie. Leider sind die Kommentare auf Englisch, aber wer es kann, sollte sie lesen.

Von gertatter um 16:49h| 0 Kommentare |comment |Links

 

Zopfmuster ohne Zopfnadel III
Ich habe jetzt noch eine andere Variante des Zopfens ohne Zopfnadel gefunden. Sie hat den Nachteil, dass man etwas öfter Maschen hin- und herschieben muss, und den Vorteil, dass man sich nicht in die 3. + 4. Masche hineinwürgen muss. Außerdem ist durch die Fadenführung etwas weniger Spannung auf den "fallengelassenen" Maschen, so dass weniger Maschen fallen.

Und so geht's (Zopf mit 2x2 M, links verkreuzt):

die ersten beiden Maschen (M1 und M2) wie zum Linksstricken abheben, dabei Faden hinter den Nadeln, die dritte und vierte Masche abstricken. Die abgestrickten Maschen wieder auf die Linke Nadel heben. M1 und M2 fallen lassen. Diese kippen nach vorn. Hinter der Arbeit M3 und M4 auf die rechte Nadel heben, M1 und M2 von vorne mit der linken Nadel aufnehmen und abstricken.

Hört sich vielleicht kompliziert an, aber macht es mal, ich glaube, ich kann es besser so. Ich habe sonst immer Schwierigkeiten, in die 3. und 4. Masche hineinzukommen, weil ich ziemlich fest stricke.

Von gertatter um 15:59h| 0 Kommentare |comment |Stricktechnik

 

Und Garndiät ist jetzt angesagt:
Ich habe jetzt fast 6 kg Sockenwolle hier 'rumfliegen, die muss erstmal abgebaut werden. 2 Unterbett-Rollkisten sind damit vollgeworden, und es war noch immer etwas übrig. Dazu kommt dann noch Wolle für mindestens 3 Pullis, 2 Tops, und für etliche kleinere Projekte (Schals, Mützen, Teddies), also wenn ich das in einem Jahr verstrickt haben sollte, dann hätte ich schon sehr viel geschafft. Ich schätze aber eher auf 2-3 Jahre, für die ich jetzt Vorrat habe. Und dann spinne ich ja auch noch ... obwohl ich da noch keinen echten Stash habe. 500 g Rohwolle, von denen schon so 150 g verarbeitet sind, nee, also das ist noch kein Stash. Aber auch da wird erst bestellt, wenn ich die ersten 500 g wirklich aufgebraucht habe.

Und weiter habe ich mir vorgenommen, dass ich jetzt nach und nach meine Projekte abarbeite, und nur noch wenige Sachen gleichzeitig auf den Nadeln haben will: 1-2 Paar Socken, 1 Pulli, und ein weiteres Teil wie Schals und so. Sonst verliert man den Überblick, und außerdem gibt es dann immer Teile, die länger liegenbleiben. Ich will keine Ufos, nein, ich will nicht.


 

Johannes ist gediehen
am Wochenende. Da ich bis Samstag immer noch erhöhte Temperatur hatte, habe ich viel Zeit mit Stricken verbracht. Das Motiv auf Vorder- und Rückenteil ist fertig, und jetzt habe ich schon über die Hälfte von der Borte vor dem Bündchen. Schaut mal:

Ich hatte zuerst vor, eine Reihe von den kleineren Johannes-Kreuzen zu machen, aber die haben doch eine ziemliche Höhe und Breite. Da war ich mir nicht sicher, ob dann genug Platz auf dem Pulli dafür wäre. Die einfache Zickzacklinie mit Schlaufen ist es dann geworden. Da hat der Rapport nur 8 M breit ist, kann man das gut auf jede Pulligröße anpassen. Nach den Zunahmen hat der Rapport dann 12 M, so dass ich jetzt bei einer Runde 312 Maschen habe - puuuh. Dauert ganz schön lang, so eine Reihe. Den Rapport stricke ich 26 mal. Wenn also pro Rapport 2x zu verkreuzen ist, habe ich 52 Verkreuzungen pro Reihe. Etwa eine halbe Stunde brauche ich dann für eine Reihe, aber nur, wenn ich ungestört arbeiten kann und auch keine Fehler mache. Jedenfalls kann man nach einer Runde mit 26 Musteranfängen diese Starts/Enden auswendig.

Ich habe jetzt auch schon immer mehr Übung beim Verkreuzen ohne Zopfnadel. Es macht einfach Spaß. Trotzdem schätze ich die Zwischenrunden sehr. Es muss zwischendurch schon ein bisschen Entspannung sein. Ich habe es auch schon geschafft, die Muster beim Fernsehen zu stricken, aber dann bekomme ich natürlich nicht so viel vom Film mit. Außerdem muss ich doppelt aufpassen, dass ich keine Fehler mache. Und ohne Film geht es doch etwas schneller.

Zweimal musste ich auch schon ein paar Reihen zurückarbeiten. Naja, das kommt vor, und da ich ja noch nicht sehr viel mit Zöpfen etc. gestrickt habe, finde ich, dass ich relativ wenig Fehler gemacht habe. Es gab natürlich noch mehr Fehler, aber die ließen sich meist anders ausbügeln als durch zurückstricken...

Interessant ist, dass der Rippengrund optisch eine Reihe weniger wird, wenn man diese Anfänge strickt (also die Rippen, die verzopft werden, nicht durch das gesamte Strickstück reichen). Und man am Ende des Feldes nur noch eine Reihe links stricken muss, um zwei Rippen über dem Muster zu haben.

Von gertatter um 13:00h| 3 Kommentare |comment |anderes Gestrick

 

Samstag, 3. April 2004
Das Wikingerbuch
ist einfach spitze. Jetzt, wo ich schon ein Muster davon gestrickt habe, verstehe ich die ganzen Anmerkungen zu den einzelnen Mustern viel besser. Und ich ziehe den Hut vor allen, die den Ragna in Angriff genommen haben. Denn da eine Reihe mit Verkreuzungen zu stricken, das ist ja richtig anstrengend.

Worüber ich rede? Viking Patterns von Elsebeth Lavold. Ich glaube, das wird eines meiner Lieblingsbücher. Noch toller als Tudor Roses. Und zwar deshalb, weil es nicht nur Geschichte und ein paar Pullis gibt, sondern weil es viel mehr gibt: viele viele Muster, die man für eigene Pullis verwerten kann. Es ist gewissermaßen ein Baukastensystem. Es gibt Borten, es gibt Motive, es gibt Flächenmuster, einfach alles, was das Herz begehrt. Und dazu 14 Anleitungen für diverse Projekte, die meisten Pullis, davon etliche mit Mütze, ein Paar Socken, ein paar Handschuhe und ein Kissen.
Da ich selten einen bestimmten Pulli ganz genau nachstricke, also genau das richtige für mich.

Von gertatter um 13:17h| 0 Kommentare |comment |Stricktechnik

 

Johannes
heißt der Raglan-von-oben mit Wikinger-Mustern, den ich meiner Tochter jetzt stricke. Zweimal musste ich gestern einige Reihen zurückstricken, weil irgendwas nicht stimmte. Jetzt ist das Motiv, das dem Pulli den Namen gibt (Johanneskreuz mit eingewebtem Ring) schon fertig, und ich stricke rechts, bis ich zu der Bordüre vor dem Bündchen komme. 208 Maschen pro Runde habe ich immerhin beim Körper noch zu stricken. Nadeln Nr. 3, eine Merino von Rödel, die aber schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel zu haben scheint.

Und ja, man braucht wirklich wenig Garn. Ich bin erst beim 3. Knäuel, und der Körper ist schon fast fertig (noch ca. 50 R). Gr. 134/140. Mal schauen wie weit ich heute noch komme.

Von gertatter um 13:10h| 0 Kommentare |comment |anderes Gestrick

 

Am Donnerstag habe ich noch was angefangen,
nämlich die Socken für meinen Schwiegervater. Diesmal ist eines der Woolworth-Garne dran, die hat er sich rausgesucht. Ein grau, das ein bisschen ins bläuliche tendiert, meiliert. Sieht ganz gut aus, geht aber sicher nicht so schnell wie Streifen. Gr. 41 wird es, also nix extremes.

Gestern beim Fernsehen habe ich dann gleich noch einen Fluddelschal angefangen. Ich weiß schon gar nicht mehr, wieviele ich jetzt schon gestrickt habe. Jedenfalls stehen noch drei an, mit dem, der jetzt in Arbeit ist. Diesmal einfarbig in bordeaux-rot.

Von gertatter um 13:02h| 0 Kommentare |comment |angefangen

 

Donnerstag, 1. April 2004
Heute habe ich dann den Raglan
für Rebecca ausgepackt. Erstmal ein Stück zurück (verrutschte Raglanmaschen), doch jetzt bin ich schon beim Körper. Und dann habe ich heute noch einen Fluddel-Auftragsschal fertig gestrickt, als ich mal wieder Enterprise geguckt habe. Da war nicht mehr viel dran zu tun, und ich kann endlich einen der Auftragsschals ausliefern.

Mal sehen, was ich heute noch so schaffe.

Von gertatter um 22:16h| 0 Kommentare |comment |fertig

 

Seit gestern habe ich
leicht erhöhte Temperatur. Aber sonst nix, nur ein bisschen geschwollene Lymphknoten. Wer weiß, gegen was mein Körper so kämpft. Die Temperatur macht mich fertig, aber nicht so fertig, dass ich nicht stricken könnte. Gestern habe ich einen Fluddel-Auftragsschal weiter gestrickt. Und angefangen, einen Schal aus der Scala zu stricken, die ich mir kürzlich in meinem örtlichen Wollgeschäft geholt habe. Ich habe viermal angefangen, bis ich endlich mit diesem Glubschzeug zurechtkam. Immer hüpften mir irgendwelche Maschen von der Nadel. Das wird ein Zauberschal, mal sehen, ob er mir so gefällt, wie ich ihn angefangen habe. Mein erster von dieser Sorte.

Von gertatter um 22:13h| 0 Kommentare |comment |angefangen

 

Das kam gerade recht
am Dienstag, das Paket von Martina. Ein bis zwei Stunden, bevor ich zum Zahnarzt musste - au Backe. Am Montag hatte ich mir ein Viertel eines Backenzahnes ausgebissen. Also konnte ich mir die Wartezeit bis zum Termin dann etwas versüßen. Das Wikinger-Buch auf Englisch war im Kistchen, dann ein älteres Sockenheft, das ich mir von einer Freundin geliehen habe, wo ich aber so viel draus gut finde, dass ich es selbst haben will, dazu noch 5 Knäuel Stahl'sche Sockenwolle, zwei Knäuel uni-Sockenwolle von Regia, und jede Menge Fluddelgarn für die sechs noch ausstehenden Bestell-Schals.

Zum Glück ist beim Zahnarzt alles gut gegangen, er hat den Zahn nochmal gerettet, und ich brauchte weder einen angebohrten Nerv zu ertragen, noch muss mein Portemonnaie eine Krone oder sowas bezahlen. Aber es war regelrecht ein Viertel weggebrochen, die Plombe war noch drin.

Von gertatter um 22:09h| 0 Kommentare |comment |Wolle

 

Zwei Süchte in einem Projekt
habe ich jetzt. Ich stricke ja schon seit einiger Zeit an einem Raglan für mein Töchterlein herum. Da am Dienstag das Lavold-Buch kam, bin ich heute auf die Idee gekommen, den Raglan noch mit einem schönen, größeren Motiv aus dem Buch zu verzieren. Gedacht, und gleich umgesetzt. Und schon ist aus einem Beinahe-Ufo ein Ich-kann-es-kaum-erwarten-dass-es-fertig-wird - Projekt geworden. Am unteren Bund will ich dann noch was in der Art machen, und als unteren Abschluss für die Ärmel auch.

Darf ich mir jetzt den Wikinger-Knit-Along-Button auf die Seite stellen? Auch wenn ich jetzt erst angefangen habe?

Jedenfalls wäre mir die Zeit mit glatt rechts und Nadeln Nr. 3 doch sonst arg lang geworden. Durch die Raglanzunahmen konnte man das Projekt noch nicht mal beim Fernsehen verwenden - da sind mir immer die Raglan-Maschen verrutscht. Und jetzt waren die Reihen schon so lang, dass es dazwischen dann doch immer wieder langweilig wurde. Jetzt nicht mehr!

Von gertatter um 22:01h| 2 Kommentare |comment |anderes Gestrick