
Technische Daten:
- Papageien-Top, Gr. 42 für mich
- Bändchengarn India von Lana Grossa, Fb. 11
- Nadeln Nr. 10 (Marke Besenstiel)
- Ganz im 1 re 1 li Rippenmuster
- Eigener Entwurf, aber ich könnte nicht mehr sagen, was ich genau gestrickt habe.
- Das erste mal Krebsmaschen gehäkelt (an allen Ausschnitten).
- Das erste mal Perlzunahmen nach Hanna Jaacks gestrickt
- Abnahmen lagen links und rechts von den Seitennähten.
- Die Zunahmen an der Vorderseite habe ich etwas in die vordere Mitte versetzt, und dort auch etwas mehr zugenommen als am Rücken.
Insgesamt gesehen gefällt mir das Teil sehr gut, war aber nicht so interessant zu stricken. Dieses Bändchengarn ist nicht so mein Ding, sehr rutschig. Und die dicken Nadeln erst. Aber was nimmt man nicht alles auf sich, um ein modisches Teil zu haben.
Mit dem "Original" hat das Top nur noch gemein, dass es auf Figur geschnitten ist, und dass das Muster 1re 1li Rippen sind. Das Original fand ich im Sommerkatalog 2004 von Junghans. Ich hatte keine Anleitung, an der ich mich hätte orientieren können, nur das Foto. Als letztes muss ich noch vermerken, dass mein Mann mir das Garn fast aufgedrängt hat, als wir mal zusammen bei Casa Lana (im Internet Wollbörse) in Köln waren. 35 Euronen für ein Top - das ist schon ziemlich heftig. Aber ich bin froh, dass es sich so gelohnt hat.
Und das beste Kompliment habe ich von meinem Sohn bekommen: er sagte: "Mama, dadrin siehst du richtig jung aus!"
Angefangen habe ich mit Nadeln 3 1/2, aber ich habe beschlossen, dass das für eine Mütze nicht winddicht genug ist. Also nochmal mit Nadeln 3. Da es das erste mal ist, dass ich ein Patentmuster stricke, ist das ganze natürlich Neuland. Aber man gewöhnt sich dran. Sehr schnell sogar. Und so wird mir der zweite Anfang sicherlich leichter fallen als der erste.
Bilder demnächst, da brauche ich Tageslicht zu. Es passt sehr schön auf einen dünnen Rippenpulli, so wie das geplant war. Denn *nur* für den Sommer ist mir das fast zu schade. Oder vielleicht auch eine weiße Bluse drunter? Mal schauen.
Und aus dem Rest, den ich noch habe, mache ich mir einen Zauberschal. Irgendwann einmal. Fazit: Ich liebe dieses Teil, aber noch eins davon würde ich nicht stricken. Soo viel Spaß hat's denn doch nicht gemacht. Besenstiele als Nadeln sind nicht so mein Ding. Und solche Glibberbändchen auch nicht. Ich glaube, ich bin für die meisten Designergarne ungeeignet.
Jetzt aber ab in die Heia!
Nunja, jetzt steht noch die Vernäh-Orgie an, die dauert wohl etwas länger als nur eine gute halbe Stunde, aber ich will das jetzt endlich mal anziehen.
Und glauben die wirklich, die könnten die deutschen Sockenstricker in irgendeiner Weise abhalten, schon Socken zu stricken, indem sie nur die Kindergröße angeben???? Aber ich werde (hoffentlich) brav sein und erst am 1. Oktober anschlagen. Aber Wolle raussuchen, das werde ich schon mal. Zum Glück fällt die Entscheidung nicht sooo schwer, da es ein einfaches Rechts-Links-Muster ist, und die kommen in einfarbig oder leicht meliert am besten heraus.
Das Muster findet sich hier. Hmm, und wer kriegt die diesmal? Ich wäre ja langsam mal wieder dran, aber auch die Kinder brauchen noch je 1 Paar. Und meine Weihnachtskiste ruft auch schon ganz laut. Naja, noch ist Zeit zum Überlegen. Vielleicht stricke ich ja auch mal die eine oder andere Wolle an...
Andererseits habe ich doch einen Grund zum Vormirherschieben: Ich finde die Toe-Up-Socken zwar interessant, aber nicht besonders schön. Und umständlich zu stricken. Da ist vor allem die Fersenwand dran schuld, die mit verkürzten Reihen gestrickt wird. Das macht keinen Spaß. Außerdem bildet sich rechts und links von der Fersenwand ein Wulst. Der zieht sich zwar raus, wenn man den Socken trägt, aber ich mag's trotzdem nicht. Vielleicht würde sich das geben, wenn man entlang der Fersenwand 3 M Kraus re strickt? Nunja, vielleicht.
Fazit für mich (bitte nicht abhalten lassen, das mal auszuprobieren, denn vielleicht ist gerade das, was ich verschmähe, *die* Art Socken zu stricken für dich) nach einem Socken: Es funktioniert, aber ich bin nicht scharf drauf. Ich stricke lieber von oben nach unten. Und ja, ich weiß, es gibt noch andere Arten, bei Toe-Up um die Ecke zu kommen, aber ich mag keine schrägen Fersen. Die einzige Variante, wie ich Toe-Up noch probieren könnte, wäre die nachträgliche Ferse. Das wär vielleicht was für die nächsten Socken, die ich anschlagen werde. Mal schauen, was die beiden Mustersocken-Gruppen beim nächsten Muster so vorschlagen.
- Technische Daten
- Making Waves Socken, Gr. 39 für Michael
- NoName Sockengarn von Globus, 60 g
- Nadeln 2 1/2, 72 M Anschlag, bei der Ferse auf 68 abgenommen
- Herzchenferse, Bandspitze im Maschenstich geschlossen
- 2. Socke des Six Sox Knitalong im "Making-Waves-Muster"
- Muster nur im Schaft, 4 Mustersätze
- Begonnen 21.07.2004, beendet 15.09.2004
Also, das Muster hat nicht sooo viel Spaß gemacht. Eigentlich ungewöhnlich für ein Zopfmuster, die ich doch eher liebe. Das war jedoch nicht der Grund dafür, dass ich das Muster am Fuß nicht weitergeführt habe. Ich finde, Zopfmuster am Fuß nicht so günstig, wenn die Socken (wie diese) in einem geschlossenen Schuh getragen werden. Ich habe da immer Bedenken, dass die doppelten Stellen unnötig drücken.
Ansonsten habe ich mich mit der Wolle etwas vergriffen, denn das Muster kommt nicht so gut raus. Eben dunkle Wolle und auch noch mehrere Farben, einfach für Mustersocken ungünstig. Dem Empfänger gefallen sie aber, und das ist doch die Hauptsache, oder?
Das eigentliche Strickmuster ist sehr einfach, nämlich zwei Reihen glatt rechts, und zwei Reihen 2 re / 2 li. Aber ich finde, dass das Muster gut aussieht. Und für die fehlenden Ringel entschädigt. Bei Männersocken ist das wichtig, weil da ja immer ein extra langer Schaft ansteht, und meistens größere Größen.
Den Bund stricke ich zum Muster passend 2 re / 2 li.
Damit hat die Technik nun endgültig die Feuerprobe bestanden. Ich hatte Bedenken, dass die 80er Nadel nicht lang genug für 2 Erwachsenensocken ist. Aber es gibt keine Probleme damit. Strickt sich gut. Macht Spaß.

Es ist ein bisschen kompliziert, vor allem beim Anschlag und dann noch mal beim Aufnehmen der Zwickelmaschen. Aber wenn man kapiert hat, wie man einen Socken auf der Rundnadel strickt, dann sollte es mit zweien auch zu schaffen sein.
Übrigens meine ich mit kapiert auch mal ausprobiert, denn theoretisch kapiert hatte ich es schon vor dem Arbeiten eines einzelnen Sockens auf der Rundnadel. Aber erst nachdem ich den einzelnen Socken auf der Rundnadel auch gestrickt hatte, klappte es mit dem Doppelpack.
Jedenfalls lässt es sich gut machen, und der Gedanke, immer zwei Socken gleichzeitig fertig zu haben, spricht doch sehr für diese Technik. Und die Socken sollten ausnahmsweise mal identisch werden! Ich finde immer mehr Gründe für diese Technik. Nicht dass ich die Spiele nicht mehr mag oder so. Aber das sind sicherlich nicht die letzten Socken, die ich auf diese Art gestrickt habe.
Probiert es doch mal aus!
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 38/2004
Wollsnob oder Allesstricker? Kaufst du lieber preiswerte Wolle und dafür mehr oder lieber seltener und dafür teure Wolle? Hast du eine Schmerzgrenze bei der Qualität bzw. der Zusammensetzung?
Also, Wollsnob. Ich kaufe lieber seltener, und dafür teure Wolle. Ich gucke schon auf den Preis, aber wenn mich eine Wolle überzeugt (Griff, Farbe), dann ist der Preis oft weniger wichtig. Und ich stricke lange nicht alles. Gräßliches Polyacrylgarn kommt bei mir nicht auf die Nadeln.Schmerzgrenze bei der Zusammensetzung ist 50 % Plastik. Es gibt Ausnahmen, wie die Fusselgarne, aber die müssen mich durch den Griff überzeugen.
Bei Sockengarnen bin ich bei der Zusammensetzung noch strenger. Da kommt nichts auf die Nadeln, was mehr als die üblichen 25 % Plastik hat. Ein Teil meiner Familie quittiert höheren Plastikanteil mit Stinkefüßen. Dafür kaufe ich gerne auch mal Billig-Sockenwolle. Bisher habe ich noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht.
Es ist nicht ganz einfach, den richtigen Punkt zu bestimmen, wo die Spickelmaschen anfangen. Vielleicht hätte ich mal an einem fertigen Sock gucken sollen? Wenn man am Fuß anmisst, dann fangen die Spickelmaschen ungefähr da an, wo das Fußgewölbe seinen höchsten Punkt hat. Ich habe ca. 2,5 cm länger gestrickt, und damit hatte ich dann gleich vier Nummern größer.
Ein Problem habe ich noch mit dieser Art zu stricken. Wenn man nach der Ferse die Fersenwand strickt, dann muss man verkürzte Reihen stricken (wie sonst beim Käppchen). An dieser Stelle ist die Handhabung einfach umständlich. Irgendwie sind da zu viele Nadeln und zuviel Gestrickt auf einmal, um bequem arbeiten zu können. Außerdem muss man viel mehr verkürzte Reihen stricken als bei gewöhnlichen Strümpfen. Das ist etwas gewöhnungsbedrüftig. Und ich finde die Sockenspitze nicht so schön wie eine im Maschenstich geschlossene.
Deshalb wird Toe-Up wohl nicht meine Standard-Socke werden. Dennoch hat sie ihre Anwendungsbereiche, z. B. wenn die Wolle knapp ist. Und als nächstes werde ich Toe-Up mal auf der Rundnadel ausprobieren. Nur um zu wissen, ob ich das hinkriege.
Natürlich sind die Babysocken fertig geworden. Aber ich konnte es nicht lassen nach den guten Erfahrungen und habe gleich ein Paar angefangen (ja, ein Paar). Diesmal beide Socken gleichzeitig auf einer Rundnadel. Auch das geht. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, bis ich den Anschlag gut auf den Nadeln hatte, aber ab da ging es sehr gut.
Mit der Zeit lernt man auch, die Fäden der beiden Knäule nicht so sehr mit einander zu verdrehen. Ich habe es erstmal mit zwei Knäulen gemacht, denn ich mag es nicht, wenn in einem Socken das Muster in einer Richtung verläuft, und im anderen die Streifenfolgen dann umgedreht ist. Wenn die Socken ansonsten unterschiedlich sind, habe ich kein Problem damit, besonders nicht bei solchen schönen farbenfrohen Babysocken.
Und beim Fernsehen (mal wieder eine Folge Raumschiff Orion) habe ich Waves gestrickt, der Spickel liegt jetzt hinter mir. Also für die Waves ist so langsam das Ziel in Sicht. Sind nur Gr. 39.
Die Anleitung für den Socken auf einer Rundnadel gestrickt ist endlich fertig. 28 Bilder habe ich dafür geschossen (insgesamt ca. 600 kb). Insgesamt ist es eine Anleitung geworden, mit der auch jemand, der noch nie Socken gestrickt hat, es lernen kann. Auch für Leute also empfehlenswert, die bisher am Nadelspiel verzweifelt sind. Hier ist die Alternative!
Als Nebenprodukt ist gleich noch eine Serie entstanden, die für alle Sockenstricker interessant ist, die noch nicht wissen, wie man eine Sockenspitze im Maschenstich schließt. Nochmal 7 Fotos mit gut 170 Kb.
So, und damit es jetzt hier auch noch ein Foto gibt, das fertige Babysockenpaar, das als Versuchsobjekt und Fotomodell gedient hat, und deshalb seeehr langsam fertig wurde:

Ach ja, falls ihr Tippfehler oder sonstige Fehler findet, bitte hier im Weblog einen Kommentar hinterlassen.
Nunja, leider kommt der Köln-Marathon nicht mehr an unserer Wohnung vorbei - schade. Wir haben immer im Fenster gehangen und geguckt. Wenn wir jetzt live was sehen wollen, dann müssen wir ein Stückchen gehen. Mal schaun, ob wir uns aufmachen?
Jetzt fehlt noch die Anleitung für die Spitze. Ich denke, morgen sollte sich das schaffen lassen. Anlässlich des Köln-Marathons fällt nämlich bei uns der Gottesdienst aus. Also mal so richtig ausschlafen. Trotzdem wird mir der Gottesdienst fehlen.
Heute habe ich auch schon ein bisschen gestrickt, vor allem an Ralfs Janker, meiner Männermasche. Mir fehlen noch 4 Reihen bis zur Ärmelabnahme des Rückenteils. Dieses ist zwar das größte Teil, doch sind dann noch vier weitere zu stricken. Zwei Vorderteile und zwei Ärmel. Also bin ich wirklich noch am Anfang dieses Projektes. Aber es macht weiterhin Spaß, und ich hoffe, dass es wächst.
Und dann stricke ich natürlich auch an der Babysocke weiter, aber da mit Verzögerungen, weil ich die ja für die Anleitung dokumentiere. Wie gesagt, bin ich am Anfang der Spitze.
Letze Fortschrittsmeldung betrifft die Waves-Socken, der zweite ist mittlerweile bei der Ferse angekommen. D. h. jetzt sollte es schnell gehen, da kein Muster mehr zu stricken ist. Mal sehen, ob ich die beiden Paare der Knitalongs wirklich termingerecht fertig bekomme... Einen schönen
