Freitag, 17. September 2004
Und hier noch
das Foto vom India-Top:



Technische Daten:
  • Papageien-Top, Gr. 42 für mich
  • Bändchengarn India von Lana Grossa, Fb. 11
  • Nadeln Nr. 10 (Marke Besenstiel)
  • Ganz im 1 re 1 li Rippenmuster
  • Eigener Entwurf, aber ich könnte nicht mehr sagen, was ich genau gestrickt habe.
  • Das erste mal Krebsmaschen gehäkelt (an allen Ausschnitten).
  • Das erste mal Perlzunahmen nach Hanna Jaacks gestrickt
  • Abnahmen lagen links und rechts von den Seitennähten.
  • Die Zunahmen an der Vorderseite habe ich etwas in die vordere Mitte versetzt, und dort auch etwas mehr zugenommen als am Rücken.

Insgesamt gesehen gefällt mir das Teil sehr gut, war aber nicht so interessant zu stricken. Dieses Bändchengarn ist nicht so mein Ding, sehr rutschig. Und die dicken Nadeln erst. Aber was nimmt man nicht alles auf sich, um ein modisches Teil zu haben.

Mit dem "Original" hat das Top nur noch gemein, dass es auf Figur geschnitten ist, und dass das Muster 1re 1li Rippen sind. Das Original fand ich im Sommerkatalog 2004 von Junghans. Ich hatte keine Anleitung, an der ich mich hätte orientieren können, nur das Foto. Als letztes muss ich noch vermerken, dass mein Mann mir das Garn fast aufgedrängt hat, als wir mal zusammen bei Casa Lana (im Internet Wollbörse) in Köln waren. 35 Euronen für ein Top - das ist schon ziemlich heftig. Aber ich bin froh, dass es sich so gelohnt hat.

Und das beste Kompliment habe ich von meinem Sohn bekommen: er sagte: "Mama, dadrin siehst du richtig jung aus!"


 

Mein Sohn
braucht noch Mütze und Schal für den Winter. Und da es morgens jetzt schon empfindlich kalt ist, habe ich gleich heute angefangen. Die Mütze stammt aus einer Sabrina Spezial, Socken & Accessoires für die ganze Familie, S. 519, aus dem letzten Jahr. Modell 27 soll es werden, nur aus anderer Wolle, denn die steht schon länger fest: Lana Grossa Merino 2000 superfein, Fb. 440, ein mittleres graublau. Also mal wieder meine Lieblingsfarbe blau auf den Nadeln . Und waschbar im Wollprogramm, was ich besonders bei Jungs sehr wichtig finde.

Angefangen habe ich mit Nadeln 3 1/2, aber ich habe beschlossen, dass das für eine Mütze nicht winddicht genug ist. Also nochmal mit Nadeln 3. Da es das erste mal ist, dass ich ein Patentmuster stricke, ist das ganze natürlich Neuland. Aber man gewöhnt sich dran. Sehr schnell sogar. Und so wird mir der zweite Anfang sicherlich leichter fallen als der erste.

Von gertatter um 12:59h| 0 Kommentare |comment |angefangen

 

Freitag, 17. September 2004
Auch, wenn's schon spät ist
muss ich doch noch melden: Das India-Top ist fertig. Wirklich fertig. Ich habe bestimmt 2 Stunden mit vernähen verbracht. Denn ich habe nicht nur die Bändchen vernäht, sondern auch jedes Ende noch mit 3-4 Stichen mit einer Nähnadel festgesetzt. Damit auch ja nix rausrutscht. Denn diese India-Bändchen sind doch arg glubschig. Und noch einen Nachteil hat die India: Sie ist absolut anfällig auf nicht ganz glatte Fingernägel und sowas. Geht ganz schnell, dass man sich da feinste Fäden 'rauszieht.

Bilder demnächst, da brauche ich Tageslicht zu. Es passt sehr schön auf einen dünnen Rippenpulli, so wie das geplant war. Denn *nur* für den Sommer ist mir das fast zu schade. Oder vielleicht auch eine weiße Bluse drunter? Mal schauen.

Und aus dem Rest, den ich noch habe, mache ich mir einen Zauberschal. Irgendwann einmal. Fazit: Ich liebe dieses Teil, aber noch eins davon würde ich nicht stricken. Soo viel Spaß hat's denn doch nicht gemacht. Besenstiele als Nadeln sind nicht so mein Ding. Und solche Glibberbändchen auch nicht. Ich glaube, ich bin für die meisten Designergarne ungeeignet.

Jetzt aber ab in die Heia!

Von gertatter um 00:21h| 0 Kommentare |comment |fertig

 

Warum nur
habe ich 35 min Arbeit soooo lange vor mich hingeschoben??? Hinterher ist man ja immer schlauer. Mein Papageien-Top hat jetzt seinen Krebsmaschenrand, auf den es schon seit Monaten wartet. Nunja, am Anfang hatte ich ja eine Ausrede, aber seit August nicht mehr, denn da hat mir Luzia (DAAAANKE!) ihre Häkelnadel Nr. 8 geliehen. Und es hat gut geklappt mit dem Umhäkeln. Meine ersten Krebsmaschen übrigens. Und das India-Garn ist so leicht, dass mir das ganze auch kein Aua in den Handgelenken bereitet hat, was Häkeln sonst immer tut.

Nunja, jetzt steht noch die Vernäh-Orgie an, die dauert wohl etwas länger als nur eine gute halbe Stunde, aber ich will das jetzt endlich mal anziehen.

Von gertatter um 20:54h| 0 Kommentare |comment

 

Das 6Sox-Muster ist da!
Wo ich doch gerade gestern die Making Waves fertig gemacht habe. Konnte gar nicht besser kommen... Naja, eine Schnuppersocke ist auch noch da, die muss noch fertig werden.

Und glauben die wirklich, die könnten die deutschen Sockenstricker in irgendeiner Weise abhalten, schon Socken zu stricken, indem sie nur die Kindergröße angeben???? Aber ich werde (hoffentlich) brav sein und erst am 1. Oktober anschlagen. Aber Wolle raussuchen, das werde ich schon mal. Zum Glück fällt die Entscheidung nicht sooo schwer, da es ein einfaches Rechts-Links-Muster ist, und die kommen in einfarbig oder leicht meliert am besten heraus.

Das Muster findet sich hier. Hmm, und wer kriegt die diesmal? Ich wäre ja langsam mal wieder dran, aber auch die Kinder brauchen noch je 1 Paar. Und meine Weihnachtskiste ruft auch schon ganz laut. Naja, noch ist Zeit zum Überlegen. Vielleicht stricke ich ja auch mal die eine oder andere Wolle an...


 

Gestern
habe ich es auch noch geschafft, den ersten Schnuppersocken fertig zu bekommen. Noch nicht fotografiert, weil ich noch vernähen muss. Kommt heute. Und den nächsten muss ich dann auch anschlagen, nicht dass ich noch Piratensocken mache. Obwohl, bei dem Muster eigentlich nicht wahrscheinlich, denn es macht Spaß.

Andererseits habe ich doch einen Grund zum Vormirherschieben: Ich finde die Toe-Up-Socken zwar interessant, aber nicht besonders schön. Und umständlich zu stricken. Da ist vor allem die Fersenwand dran schuld, die mit verkürzten Reihen gestrickt wird. Das macht keinen Spaß. Außerdem bildet sich rechts und links von der Fersenwand ein Wulst. Der zieht sich zwar raus, wenn man den Socken trägt, aber ich mag's trotzdem nicht. Vielleicht würde sich das geben, wenn man entlang der Fersenwand 3 M Kraus re strickt? Nunja, vielleicht.

Fazit für mich (bitte nicht abhalten lassen, das mal auszuprobieren, denn vielleicht ist gerade das, was ich verschmähe, *die* Art Socken zu stricken für dich) nach einem Socken: Es funktioniert, aber ich bin nicht scharf drauf. Ich stricke lieber von oben nach unten. Und ja, ich weiß, es gibt noch andere Arten, bei Toe-Up um die Ecke zu kommen, aber ich mag keine schrägen Fersen. Die einzige Variante, wie ich Toe-Up noch probieren könnte, wäre die nachträgliche Ferse. Das wär vielleicht was für die nächsten Socken, die ich anschlagen werde. Mal schauen, was die beiden Mustersocken-Gruppen beim nächsten Muster so vorschlagen.

Von gertatter um 15:26h| 0 Kommentare |comment |Stricktechnik

 

Mittwoch, 15. September 2004
Fedddisch
Gerade von den Nadeln gehüpft:

    Technische Daten
  • Making Waves Socken, Gr. 39 für Michael
  • NoName Sockengarn von Globus, 60 g
  • Nadeln 2 1/2, 72 M Anschlag, bei der Ferse auf 68 abgenommen
  • Herzchenferse, Bandspitze im Maschenstich geschlossen
  • 2. Socke des Six Sox Knitalong im "Making-Waves-Muster"
  • Muster nur im Schaft, 4 Mustersätze
  • Begonnen 21.07.2004, beendet 15.09.2004

Also, das Muster hat nicht sooo viel Spaß gemacht. Eigentlich ungewöhnlich für ein Zopfmuster, die ich doch eher liebe. Das war jedoch nicht der Grund dafür, dass ich das Muster am Fuß nicht weitergeführt habe. Ich finde, Zopfmuster am Fuß nicht so günstig, wenn die Socken (wie diese) in einem geschlossenen Schuh getragen werden. Ich habe da immer Bedenken, dass die doppelten Stellen unnötig drücken.

Ansonsten habe ich mich mit der Wolle etwas vergriffen, denn das Muster kommt nicht so gut raus. Eben dunkle Wolle und auch noch mehrere Farben, einfach für Mustersocken ungünstig. Dem Empfänger gefallen sie aber, und das ist doch die Hauptsache, oder?

Von gertatter um 20:01h| 0 Kommentare |comment |fertig

 

Außerdem habe ich gleich noch
das nächste Paar auf die Rundnadel genommen, in langweiligem dunklen Himmelgrau, aber das macht nichts. Denn ich werde ein Müsterchen stricken, diesmal das Blaubeerwaffel -Muster.

Das eigentliche Strickmuster ist sehr einfach, nämlich zwei Reihen glatt rechts, und zwei Reihen 2 re / 2 li. Aber ich finde, dass das Muster gut aussieht. Und für die fehlenden Ringel entschädigt. Bei Männersocken ist das wichtig, weil da ja immer ein extra langer Schaft ansteht, und meistens größere Größen.

Den Bund stricke ich zum Muster passend 2 re / 2 li.

Damit hat die Technik nun endgültig die Feuerprobe bestanden. Ich hatte Bedenken, dass die 80er Nadel nicht lang genug für 2 Erwachsenensocken ist. Aber es gibt keine Probleme damit. Strickt sich gut. Macht Spaß.

Von gertatter um 09:52h| 0 Kommentare |comment |angefangen

 

Gestern
habe ich noch die Babysöckchen fertig bekommen, und sie sind sehr schön geworden. Zwei Socken auf einmal zu stricken ist wirklich klasse. Kein Tritt in den Hintern nötig, um gleich auch die nächste Socke anzufangen. Irgendwie hat man das Gefühl, man wäre schneller. Stimmt zwar objektiv wohl nicht (muss ich ausprobieren), aber das ist wohl so wie beim Ringel-Stricken. Und kein Motivationseinbruch, weil man noch mal das selbe stricken muss.

Von gertatter um 09:42h| 0 Kommentare |comment |fertig

 

Dienstag, 14. September 2004
Zwei in eins
Nein, das ist nicht der Versuch, euch etwas zu verkaufen. Ich habe nur gleich am Sonntag noch angefangen, zwei Babysöckchen gleichzeitig auf einer Rundnadel zu stricken.




Es ist ein bisschen kompliziert, vor allem beim Anschlag und dann noch mal beim Aufnehmen der Zwickelmaschen. Aber wenn man kapiert hat, wie man einen Socken auf der Rundnadel strickt, dann sollte es mit zweien auch zu schaffen sein.

Übrigens meine ich mit kapiert auch mal ausprobiert, denn theoretisch kapiert hatte ich es schon vor dem Arbeiten eines einzelnen Sockens auf der Rundnadel. Aber erst nachdem ich den einzelnen Socken auf der Rundnadel auch gestrickt hatte, klappte es mit dem Doppelpack.

Jedenfalls lässt es sich gut machen, und der Gedanke, immer zwei Socken gleichzeitig fertig zu haben, spricht doch sehr für diese Technik. Und die Socken sollten ausnahmsweise mal identisch werden! Ich finde immer mehr Gründe für diese Technik. Nicht dass ich die Spiele nicht mehr mag oder so. Aber das sind sicherlich nicht die letzten Socken, die ich auf diese Art gestrickt habe.

Probiert es doch mal aus!

Von gertatter um 19:47h| 2 Kommentare |comment |Stricktechnik

 

fragt heute:

Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 38/2004

Wollsnob oder Allesstricker? Kaufst du lieber preiswerte Wolle und dafür mehr oder lieber seltener und dafür teure Wolle? Hast du eine Schmerzgrenze bei der Qualität bzw. der Zusammensetzung?

Also, Wollsnob. Ich kaufe lieber seltener, und dafür teure Wolle. Ich gucke schon auf den Preis, aber wenn mich eine Wolle überzeugt (Griff, Farbe), dann ist der Preis oft weniger wichtig. Und ich stricke lange nicht alles. Gräßliches Polyacrylgarn kommt bei mir nicht auf die Nadeln.

Schmerzgrenze bei der Zusammensetzung ist 50 % Plastik. Es gibt Ausnahmen, wie die Fusselgarne, aber die müssen mich durch den Griff überzeugen.

Bei Sockengarnen bin ich bei der Zusammensetzung noch strenger. Da kommt nichts auf die Nadeln, was mehr als die üblichen 25 % Plastik hat. Ein Teil meiner Familie quittiert höheren Plastikanteil mit Stinkefüßen. Dafür kaufe ich gerne auch mal Billig-Sockenwolle. Bisher habe ich noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht.

Von gertatter um 11:28h| 0 Kommentare |comment |Dienstagsfrage

 

Montag, 13. September 2004
Über noch etwas habe ich bisher kaum berichtet
nämlich über die Schnuppersocken. Diese habe ich ja von der Spitze aus angefangen. Ich bin jetzt über Spickel und Ferse hinweg und stricke Schaft. Aber einen längeren als geplant. Eigentlich sollte die Socken doch für mich sein (Gr. 39). Aber als ich nach der Ferse anprobiert habe, waren sie für mich viel zu reichlich. Ralf passen sie, und er nimmt sie auch. Dann brauche ich nicht ribbeln.

Es ist nicht ganz einfach, den richtigen Punkt zu bestimmen, wo die Spickelmaschen anfangen. Vielleicht hätte ich mal an einem fertigen Sock gucken sollen? Wenn man am Fuß anmisst, dann fangen die Spickelmaschen ungefähr da an, wo das Fußgewölbe seinen höchsten Punkt hat. Ich habe ca. 2,5 cm länger gestrickt, und damit hatte ich dann gleich vier Nummern größer.

Ein Problem habe ich noch mit dieser Art zu stricken. Wenn man nach der Ferse die Fersenwand strickt, dann muss man verkürzte Reihen stricken (wie sonst beim Käppchen). An dieser Stelle ist die Handhabung einfach umständlich. Irgendwie sind da zu viele Nadeln und zuviel Gestrickt auf einmal, um bequem arbeiten zu können. Außerdem muss man viel mehr verkürzte Reihen stricken als bei gewöhnlichen Strümpfen. Das ist etwas gewöhnungsbedrüftig. Und ich finde die Sockenspitze nicht so schön wie eine im Maschenstich geschlossene.

Deshalb wird Toe-Up wohl nicht meine Standard-Socke werden. Dennoch hat sie ihre Anwendungsbereiche, z. B. wenn die Wolle knapp ist. Und als nächstes werde ich Toe-Up mal auf der Rundnadel ausprobieren. Nur um zu wissen, ob ich das hinkriege.

Von gertatter um 12:36h| 0 Kommentare |comment |Stricktechnik

 

Gestern
habe ich auch noch anderes getan als nur die Sockenstrickanleitung fertig zu machen. Nämlich gestrickt!

Natürlich sind die Babysocken fertig geworden. Aber ich konnte es nicht lassen nach den guten Erfahrungen und habe gleich ein Paar angefangen (ja, ein Paar). Diesmal beide Socken gleichzeitig auf einer Rundnadel. Auch das geht. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, bis ich den Anschlag gut auf den Nadeln hatte, aber ab da ging es sehr gut.

Mit der Zeit lernt man auch, die Fäden der beiden Knäule nicht so sehr mit einander zu verdrehen. Ich habe es erstmal mit zwei Knäulen gemacht, denn ich mag es nicht, wenn in einem Socken das Muster in einer Richtung verläuft, und im anderen die Streifenfolgen dann umgedreht ist. Wenn die Socken ansonsten unterschiedlich sind, habe ich kein Problem damit, besonders nicht bei solchen schönen farbenfrohen Babysocken.

Und beim Fernsehen (mal wieder eine Folge Raumschiff Orion) habe ich Waves gestrickt, der Spickel liegt jetzt hinter mir. Also für die Waves ist so langsam das Ziel in Sicht. Sind nur Gr. 39.

Von gertatter um 12:17h| 0 Kommentare |comment |angefangen

 

Sonntag, 12. September 2004
Geschahafft, geschahafft, geschahafft!
Könnt ihr sehen, wie ich rumtanze?

Die Anleitung für den Socken auf einer Rundnadel gestrickt ist endlich fertig. 28 Bilder habe ich dafür geschossen (insgesamt ca. 600 kb). Insgesamt ist es eine Anleitung geworden, mit der auch jemand, der noch nie Socken gestrickt hat, es lernen kann. Auch für Leute also empfehlenswert, die bisher am Nadelspiel verzweifelt sind. Hier ist die Alternative!

Als Nebenprodukt ist gleich noch eine Serie entstanden, die für alle Sockenstricker interessant ist, die noch nicht wissen, wie man eine Sockenspitze im Maschenstich schließt. Nochmal 7 Fotos mit gut 170 Kb.

So, und damit es jetzt hier auch noch ein Foto gibt, das fertige Babysockenpaar, das als Versuchsobjekt und Fotomodell gedient hat, und deshalb seeehr langsam fertig wurde:



Ach ja, falls ihr Tippfehler oder sonstige Fehler findet, bitte hier im Weblog einen Kommentar hinterlassen.


 

Mein Mann meinte
ich solle erklären, warum wir wegen des Köln-Marathons keinen Gottesdienst feieren. Nun, unsere Gemeinde liegt ganz nahe an der Strecke, bei uns ist alles abgesperrt, und die Gottesdienstbesucher, die von weiter her kommen (und unsere Pastoren) habe keine Chance zu uns zu kommen. Es gibt als "Ersatz" einen Abendgottesdienst, doch wenn man zwei Kinder hat, die am nächsten Tag wieder in die Schule müssen, dann liegt der zeitlich äußerst ungünstig.

Nunja, leider kommt der Köln-Marathon nicht mehr an unserer Wohnung vorbei - schade. Wir haben immer im Fenster gehangen und geguckt. Wenn wir jetzt live was sehen wollen, dann müssen wir ein Stückchen gehen. Mal schaun, ob wir uns aufmachen?

Von gertatter um 09:30h| 0 Kommentare |comment |das normale Leben

 

Samstag, 11. September 2004
Ich sehe gerade
dass ich seit Mittwoch nix mehr habe von mir hören lassen. Es war aber auch immer was los - am Donnerstag viele Termine, am Freitag habe ich angefangen, die versprochene Anleitung für Socken auf einer Rundnadel zu schreiben. Ganz schön Arbeit, aber es macht auch Spaß. Einen Teil der Bilder hatte ich schon.

Jetzt fehlt noch die Anleitung für die Spitze. Ich denke, morgen sollte sich das schaffen lassen. Anlässlich des Köln-Marathons fällt nämlich bei uns der Gottesdienst aus. Also mal so richtig ausschlafen. Trotzdem wird mir der Gottesdienst fehlen.

Heute habe ich auch schon ein bisschen gestrickt, vor allem an Ralfs Janker, meiner Männermasche. Mir fehlen noch 4 Reihen bis zur Ärmelabnahme des Rückenteils. Dieses ist zwar das größte Teil, doch sind dann noch vier weitere zu stricken. Zwei Vorderteile und zwei Ärmel. Also bin ich wirklich noch am Anfang dieses Projektes. Aber es macht weiterhin Spaß, und ich hoffe, dass es wächst.

Und dann stricke ich natürlich auch an der Babysocke weiter, aber da mit Verzögerungen, weil ich die ja für die Anleitung dokumentiere. Wie gesagt, bin ich am Anfang der Spitze.

Letze Fortschrittsmeldung betrifft die Waves-Socken, der zweite ist mittlerweile bei der Ferse angekommen. D. h. jetzt sollte es schnell gehen, da kein Muster mehr zu stricken ist. Mal sehen, ob ich die beiden Paare der Knitalongs wirklich termingerecht fertig bekomme... Einen schönen Strickerin-Abend allen!

Von gertatter um 22:29h| 1 Kommentar |comment |Strickgedanken