Freitag, 1. Oktober 2004
Das neue Muster
vom Mustersocken-KAL ist einfach klasse. Ich habe mir schon dreiundzwölfzig Farbkombis aus meinem Vorrat ausgesucht. Mal sehen, was dabei 'rauskommt. Aber wenn ich mit Farben spielen darf... Ich möchte auf jeden Fall diesmal mehr als eine Version stricken.

Anlässlich des offziellen Startes des Knitalongs hat auch jemand gleich noch ein blog eröffnet, nämlich Sibille.

Tja, und ich habe mit vielen andern heute morgen um 0:00 h angefangen: erstmal geguckt, dann die Nadeln geschwungen. Bin allerdings nur bis zur Hälfte vom Bündchen gekommen, dann wurde ich zu müde.

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Mittwoch, 22. September 2004
Schals, Schals, Schals
Gestern habe ich gleich noch Michaels Schal angefangen, aber mehrmals wieder aufgezogen, bis alles so war, wie es sein sollte. Dieselbe Wolle wie bisher, aber dickere Nadeln, 2 re 2li. Wahrscheinlich werde ich noch Streifen mit einem passenden Rest hineinmachen, aber da muss ich erst Ralfs Schal fertig machen, damit ich weiß, wieviel übrig bleibt.

Und dann habe ich gemerkt, dass ich nicht nur 4 Paare Socken auf den Nadeln habe, sondern auch fünf Schals: Einen Ärmelschal für mich, einen Schal aus Estivo (auch für mich), einen Zickzack-Schal für meinen Mann (Ufo vom letzten Jahr), einen Auftrags-Fussel-Zickzack-Schal und jetzt neu einen Schal für meinen Sohn. Es wird Zeit, davon etwas abzuarbeiten. Naja, die Schal-Saison fängt ja jetzt an.

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Freitag, 17. September 2004
Mein Sohn
braucht noch Mütze und Schal für den Winter. Und da es morgens jetzt schon empfindlich kalt ist, habe ich gleich heute angefangen. Die Mütze stammt aus einer Sabrina Spezial, Socken & Accessoires für die ganze Familie, S. 519, aus dem letzten Jahr. Modell 27 soll es werden, nur aus anderer Wolle, denn die steht schon länger fest: Lana Grossa Merino 2000 superfein, Fb. 440, ein mittleres graublau. Also mal wieder meine Lieblingsfarbe blau auf den Nadeln . Und waschbar im Wollprogramm, was ich besonders bei Jungs sehr wichtig finde.

Angefangen habe ich mit Nadeln 3 1/2, aber ich habe beschlossen, dass das für eine Mütze nicht winddicht genug ist. Also nochmal mit Nadeln 3. Da es das erste mal ist, dass ich ein Patentmuster stricke, ist das ganze natürlich Neuland. Aber man gewöhnt sich dran. Sehr schnell sogar. Und so wird mir der zweite Anfang sicherlich leichter fallen als der erste.

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Mittwoch, 15. September 2004
Außerdem habe ich gleich noch
das nächste Paar auf die Rundnadel genommen, in langweiligem dunklen Himmelgrau, aber das macht nichts. Denn ich werde ein Müsterchen stricken, diesmal das Blaubeerwaffel -Muster.

Das eigentliche Strickmuster ist sehr einfach, nämlich zwei Reihen glatt rechts, und zwei Reihen 2 re / 2 li. Aber ich finde, dass das Muster gut aussieht. Und für die fehlenden Ringel entschädigt. Bei Männersocken ist das wichtig, weil da ja immer ein extra langer Schaft ansteht, und meistens größere Größen.

Den Bund stricke ich zum Muster passend 2 re / 2 li.

Damit hat die Technik nun endgültig die Feuerprobe bestanden. Ich hatte Bedenken, dass die 80er Nadel nicht lang genug für 2 Erwachsenensocken ist. Aber es gibt keine Probleme damit. Strickt sich gut. Macht Spaß.

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Montag, 13. September 2004
Gestern
habe ich auch noch anderes getan als nur die Sockenstrickanleitung fertig zu machen. Nämlich gestrickt!

Natürlich sind die Babysocken fertig geworden. Aber ich konnte es nicht lassen nach den guten Erfahrungen und habe gleich ein Paar angefangen (ja, ein Paar). Diesmal beide Socken gleichzeitig auf einer Rundnadel. Auch das geht. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, bis ich den Anschlag gut auf den Nadeln hatte, aber ab da ging es sehr gut.

Mit der Zeit lernt man auch, die Fäden der beiden Knäule nicht so sehr mit einander zu verdrehen. Ich habe es erstmal mit zwei Knäulen gemacht, denn ich mag es nicht, wenn in einem Socken das Muster in einer Richtung verläuft, und im anderen die Streifenfolgen dann umgedreht ist. Wenn die Socken ansonsten unterschiedlich sind, habe ich kein Problem damit, besonders nicht bei solchen schönen farbenfrohen Babysocken.

Und beim Fernsehen (mal wieder eine Folge Raumschiff Orion) habe ich Waves gestrickt, der Spickel liegt jetzt hinter mir. Also für die Waves ist so langsam das Ziel in Sicht. Sind nur Gr. 39.

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Donnerstag, 2. September 2004
Projektnotizen
Ich konnte es nicht lassen: 3 Freie Nadelspiele hatte ich (jetzt noch 2), und deshalb habe ich die Schnuppersocken doch angefangen. D. h. ich habe noch kein bisschen Muster, deshalb sind es noch gewöhnliche Socken.

Und da habe ich mir gedacht, es wäre doch gut, wenn ich mal diese Toe-Ups versuchen könnte, deren Link ich ja schon gestern angegeben hatte. Nunja, ich habe einmal angefangen, dann merkte ich, dass sich der Anfang nicht zusammen ziehen lässt (in der 1. Reihe irgendwo den Faden geteilt), und habe nochmal von vorne angefangen. Bei der zweiten Version habe ich die Maschenwickelei am Anfang etwas lockerer gestaltet, und schon klappte alles wie am Schnürchen. Nunja, beim zweiten Mal ist man immer schlauer, und das Zusammenziehen klappte viel besser.

Am Anfang ist die Geschichte ein wenig piddelig, aber ich bin gespannt, wie ich insgesamt mit dem Toe-Up-Prinzip klar komme. Wenn mir das gefällt und ich es öfter mache, wird sicherlich auch der Anfang unproblematischer. Jetzt habe ich schon 12 M pro Nadel, da ist das Ganze etwas entspannter. Ich habe jedoch beschlossen, ein wenig abzuwandeln: Es werden 6 M Pro Nadel angeschlagen, und dann in der gesamten Spitze in jeder zweiten Reihe zugenommen, bis man die gewünschte Maschenzahl pro Nadel hat. Ich habe mir erlaubt, ab 10 M pro Nadel nur noch jede dritte R zuzunehmen, evtl. werde ich sogar die letzte Zunahme erst in der vierten R angehen. Damit sollte die Spitze dann ein wenig länger werden, und weniger eckig.

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Mittwoch, 21. Juli 2004
Making Waves
habe ich heute angefangen, den 2. Socken des 6SoxKnitalong. Und das, obwohl der Knitalong noch nicht offiziell gestartet ist *und* ich mein das Paar Cloverleafs noch nicht fertig habe. Und stellt euch vor, ich hatte doch glatt vergessen, wie das geht mit dem Verkreuzen ohne Zopfnadel? Es ist kaum zu glauben, aber ich musste in meinem eigenen blog nachgucken, wie's geht. Hier steht's. Alzheimer lässt grüßen. Und ein Hoch auf die blogs!

Von gertatter um 15:04h| 0 Kommentare |comment |angefangen

 

Dienstag, 13. Juli 2004
Und wieder mal
habe ich etwas angefangen, nämlich gestern auf der Fahrt nach Morbach im Hunsrück. Mal wieder ein Auftrags-Fusselschal, der letzte, der noch aussteht. Diesmal ist es ein Dreiecksschal in zwei Farben, genau richtig für so eine Fahrt. Wegen der Sicherheit sind mir Rundstricknadeln auch lieber als Sockenstricknadeln. Und Nr. 5 geht vielleicht nicht gleich durch, sondern rutscht vielleicht ab...

Der Tag gestern war wirklich Wahnsinn. Wann ich Sonntag früh ungefähr geschlafen habe, lässt sich in etwa an meinem blog ablesen. Da wir Kirchgänger sind, kann man nicht so richtig ausschlafen. Nach dem Gottesdienst sind wir im Gegensatz zu sonst - da schwatzen wir immer noch sehr lange - sofort nach Hause gegangen, haben noch schnell ein paar Sachen eingepackt und sind mit unseren Kindern Richtung Morbach im Hunsrück - genau nach Odert, einem Mini-Dörfchen. Dort gibt es ein Freizeithaus, in dem meine Tochter ihre Abschluss-Klassenfahrt verbringen wird. Wir Eltern haben die Kinder hingebracht, und dort als Elternschaft mit den Kindern zusammen unseren Abschied gefeiert. Es wurde gegrillt und jeder hat noch eine Kleinigkeit (Salat, Brot, oder sonstige Köstlichkeiten) mitgebracht (mjam, schleck). Das Wetter war gemischt. Wenn die Sonne 'rauskam, war es draußen angenehm, aber es kamen auch immer wieder mehr oder weniger heftige Schauer.

Die Rückfahrt hatte es dann in sich. Die Hinfahrt mit wenig Verkehr hatte ziemlich genau 2 Stunden gedauert, und wir haben sogar Odert auf Anhieb gefunden (gute Karten, eine Wegbeschreibung und die Hinweise vom Routenplaner haben sehr geholfen). Auf der Rückfahrt sind wir bis Mayen ganz gut durchgekommen, als wir dann aber nach einem Stückchen Landstraße auf die A 61 fuhren, fädelten wir uns gleich in einen Stau ein. In diesem saßen wir dann über eine Stunde fest. Stop and Go, ab und zu auch Stillstand. Wie gut, dass das Strickzeug dabei war. Ein Auto war wohl in die Böschung gefahren und dort abgefackelt. Als wir an der Unfallstelle vorbeikamen (durch den Unfall nur eine Spur, deshalb der Stau), war das Wrack/die Wracks schon weg, und die Aufräumarbeiten waren im vollen Gange. Ob jemandem was passiert ist, wissen wir nicht, uns hat nur ein Abschleppwagen und ein Containerfahrzeug eingeholt. Die Böschung war an der Stelle auf einer ziemlich großen Fläche abgebrannt und die Feuerwehr stand auch noch da. Naja, jedenfalls mussten wir dann doch noch eine (ungeplante) Pinkelpause machen und auch tanken. Auf Tanke und Rastplatz nach dem Stau war etliches los. Zuhause waren wir kurz vor elf, und bis ich das Licht aus hatte war es halb zwölf. Was waren wir geschafft. Tja, und heute morgen um sechs ging es dann wieder los... Dafür habe ich mir dann heute zwei Stunden Mittagsschlaf gegönnt. Und heute werde ich auch nicht so spät ins Bett gehen, nämlich jetzt gleich. Denen, die jetzt noch weiter stricken oder bloggen, oder beides wünsche ich einen schönen Strickerin Abend.

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Freitag, 2. Juli 2004
Und gleich was Neues
habe ich auch angefangen: Die Tasche. Im Gegensatz zu Frenchmarket und Co wird sie nicht rund, sondern in Einzelteilen gestrickt, und zusammengehäkelt oder -genäht (habe mich da noch nicht entschieden). Sie wird aus dieser



Wolle gestrickt (ich weiß, die habt ihr jetzt zum dritten mal gesehen, aber ich bin immer noch stolz auf diese erste auf einem Rad gesponnene Wolle). Boden und Schmalseiten in dem Grün, und weiß mit weiß-grünen Strefen für die breiten Seiten. Ich finde die Farbkombi so herrlich retro.

Angefangen habe ich mit einem Seitenteil (22 R geschafft), doch dann habe ich erstmal den Boden angefangen. Die grüne Wolle ist ein bisschen dicker als die weiße, was gar nicht schlecht ist, weil der Boden so schön stabil wird. Der Boden ist fast fertig, ich werde jedoch die Maschen stilllegen (sieht doof aus mit drei l, nicht wahr, aber das ist halt neue Rechtschreibung), nicht abketten, weil ich ja noch nicht weiß, wieviel Boden ich wirklich brauche.

Und ich plane etliche Innentaschen in dieser Tasche, um Strickzubehär unterzubringen. Überhaupt wird das eine Tasche für Strickzeug, also muss sie groß genug werden. Da ich allerdings allen Warnungen zum Trotz keine Filzprobe gemacht habe, muss ich schätzen und mich ansonsten überraschen lassen.

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Freitag, 11. Juni 2004
Gemischtwarenladen
... sind diesmal die Neuigkeiten. Erstens habe ich vorgestern noch ein Paar Cloverleafs angefangen, da schrie so ein Knäulchen ganz frech und laut "strick mich." Diesmal Sockina Cotton Color in Blau-Grün-violoett, die so sind, wie ich mir das für dieses Muster vorgestellt habe - nämlich zwar verschieden, aber nicht zu kontrastig. Außerdem werden die Löcher jetzt gleichmäßig, ich mache für das zweite einen doppelten Umschlag. Jetzt ist das 3. Loch im Vergleich noch etwas zu klein, aber das sollte sich regeln lassen. Die Maschenverteilung bei beiden Cloverleafs ist 18-12-18-12. So lässt sich das Muster gut stricken. Ich werde auch den versetzten Reihenanfang lassen, damit die Oberseite (ja, ich stricke das Muster auch auf dem Spann weiter) genau die 5 Mustersätze bekommt. Mittlerweile habe ich bei dieser Socke 6 Mustersätze, bei der beigen, die ich schon gezeigt habe, bin ich beim 8. Das Bild ist leider nix geworden, zu unscharf, muss ich morgen oder so nochmal probieren.

Gestern habe ich mir zwischen dem Lesen der Nachrichten noch eine neue Spindel gebaut. Aus Fimo und einem Buchenstab aus dem Baumarkt. Ein Schwergewicht von 65 g, damit ich auch etwas dickere Wolle gut spinnen kann. Man braucht einfach die Kraft der schwereren Gewichtes, damit die Spindel sich gut und lange dreht, und man nicht dauernd dieses Ponk hört... Warum ich noch eine schwere Spindel brauche? 1. wandert eine sicherlich in den Besitz meiner Mutter (sie wird morgen kommen), und 2. wollte ich eine Kopfspindel für schwerere Garne. Sie ist keine Schönheit, aber sie funktioniert. Beinahe hätte es nicht geklappt, weil ich beim Reindrehen des Hakens den Stab gespalten habe. Zum Glück konnte ich noch mal absägen und dann hielt der Haken. Leider auch hier kein Bild, denn auch dieses ist arg unscharf geworden.

Als nächstes habe ich noch ein Schwergewicht vor, wieder Kopfspindel, aber mit anders gestaltetem Wirtel und einem längeren Schaft, zum Zwirnen. Ja, man kann mit einer Kopfspindel zwirnen - schon ausprobiert.

Dann habe ich noch Ramie ausprobiert zu spinnen, nicht ganz leicht und arg flusig. Wolle hält ja schön von selbt zusammen, aber wenn man bei Ramie eine dunkle Hose anhat, dann sieht man schon heller aus, wenn man nur ein Stück Faser vom Band abgerupft hat. Sehr rutschig, die Geschichte, man muss also sehr drehen. Ungesponnen ist die Faser recht weich, aber durch die starke Drehung wird sie recht hart.

Und Probespinnungen für einen Pulli mache ich gerade. Die schöne blaue Wolle soll doch was besonderes werden. Wahrscheinlich kommt meine schwere Kopfspindel zum Einsatz.

Das einzige Bild, das heute was geworden ist, zeigt meine Wolle, die ich in der Pfingstwoche an Christines Spinnrad gesponnen habe:



Insgesamt waren es 5 Stränge, die ich am Spinnrad gesponnen und gezwirnt habe, ganz rechts ist der Strang, den ich mit der Spindel gesponnen und am Spinnrad 4fach verzwirnt habe. Aus all den Strängen wird eine Filztasche. Stricken werde ich aber erst, wenn ich endlich mein Top fertig habe *entschlossenguck*

Und hier im Blog werde ich die nächste Woche nicht so oft sein, denn meine Mutter kommt ab morgen bis nächsten Sonntag zu Besuch, da habe ich einfach weniger Zeit zum Schreiben. Ich hoffe, ich komme dazu, wenigstens ab und an mal piep zu machen.

Von gertatter um 20:30h| 0 Kommentare |comment |angefangen