Etwas gesponnen habe ich gestern auch noch, nämlich ein bisschen von der Schwarzkopf-Wolle. Vielelicht schaffe ich gleich noch den Rest der Spule, wenn ich mir mein erstes Hörbuch in den CD-Player schmeiße.
Und dann habe ich noch eine Socke in Gr. 40/41 angefangen, die auch schon wieder halb fertig ist. Sie ist aus Wolle mit Polycolon (dämlicher Name für eine Faser, die heißt übersetzt "Vieldarm." Möchtet ihr so heißen???

Die Polycolon ist übrigens wie die Tip und Top auch ein Teil meiner Trier-NichtRödel-Beute gewesen. Und bei der Polycolon hat mir einfach die Farbe gefallen. Dass ich diese komische Faser erwischt habe, war einfach Pech. Wenn ich gleich geguckt hätte, hätte ich die Wolle gar nicht gekauft, denn 40 % Plastik ist mir eindeutig zu viel. Dadurch kann ich sie aber wenigstens mal ausprobieren.
So, jetzt muss ich aber was in den Bauch kriegen, und dann gucken wir mal weiter...

Ich habe allerdings (schon wieder!) was angefangen

Zu Hause angekommen habe ich mich gleich an den Computer gesetzt, und habe den Meeresrauschen-Schal angestrickt (aus der Lana Grossa Venezia). Stricken und bloggen und e-mail ging ganz prima nebeneinander her.
Zusammen mit dem Zugsocken war es ein wunderschönes und entspanntes Wochenende, und ich gehe voller Elan in die neue Woche. Ach ja, kein Quadrat zu vermelden.
Wenn man sich wirklich ganz an die Anleitung hält, ist es schon eine Piddelei: mit dem Achterbahn-Anschlag, an dem man sich beim ersten Mal beinahe die Finger abbricht, und der Sherman-Ferse ist es eher ungewohnt für mich.
Den Achterbahn-Anschlag habe ich ja schon mal bei den Schnuppersocken gemacht, so war es nichts ganz neues für mich. Wenn man am Anfang die beiden Nadeln nicht so nahe zusammen tut, so dass etwas Spielraum bleibt, dann geht es halbwegs. Die ersten Reihen sind etwas anstrengend, bis man ein paar mehr M auf jeder Nadel hat.
Und die Sherman-Ferse steht mir noch bevor. Ich bin gespannt, welche Größe ich 'rausbekomme, da ich vorhabe, mich einfach an die Anleitung zu halten. Meine ersten Toe-ups, eben jene Schnuppersocken, sind ja viel zu groß geworden. Geplant war 39, 'raus kam 43. Allerdings hatte ich da auch eine andere Fersenlösung. Und diese Sherman-Ferse scheint ja eine Variante der "verkürzten" Ferse zu sein, die ich sogar hinbekomme - mit Wickelmaschen und Doppelmaschen hatte ich ja bisher kein Glück, sondern jede Menge Löcher.
Aber diese tiefgestochenen Zunahmen (engl. encroachments) sind eine feine Sache - sie verhindern zumindest bei mir erfolgreich die Löcher. Das habe ich ja schon an meiner ständigen SockenMaPro ausprobiert. Wer schon Wikingermuster nach Lavold gestrickt hat, kennt diese M übrigens schon.
um hier was zu schreiben, aber es hat sich einfach nicht ergeben. Heute war viel zu tun. Ich habe die Steuer endlich fertig - puah, das ist bei mir immer Ausnahmezeit. Im Haushalt ist in den letzten Wochen (erst Krankheit, dann Steuer) einiges liegen geblieben, deshalb habe ich micht heute nachmittag dann voll reingestürzt. Und heute Abend war ich in der Gemeinde-Bibleschule, ich hatte auch den Abend zu leiten. War richtig gut heute abend.
Aber es war auch noch Zeit, nachmittags zwischendurch ein bisschen zu spinnen. Ich habe wieder eine Spule voll. Außerdem habe ich einige meiner Stränge umgewickelt, die ich über den Unterarm gewickelt hatte, und habe längere und damit handlichere Stränge draus gemacht, um sie dann zu waschen. Jetzt riecht das Bad wieder mal nach Wolle (nicht sehr, so dass es eher schön ist als unangenehm). Also, ich werde kein Niddy Noddy brauchen, auch das Strangwickeln geht mit der neuen Haspel prima. Das ist alles sowas von besser zu handhaben... Also, Jörg, eine Haspel ist sehr zu empfehlen.
Und gestern habe ich noch ein paar Socken angefangen, und zwar für meine liebe Tochter, die sich eine blau-Glitzer-Opal ausgesucht hat. Sie bekommt das Wellenmuster aus dem Buch Socks, Socks, Socks, das ihr sehr gut gefällt. Wenn man was sieht, gibt es vielleicht auch mal einen Zwischenstand. Das Muster ist unkompliziert genug, dass man es auch nebenbei stricken kann. Ich geh' jetzt noch mein Alibi-Quadrat stricken, für gestern ist keines zu vermelden, da hatte ich einfach keine Lust. Den Rest Blau-Glitzer von den Tochtersocken werde ich für die Decke dann gut brauchen können.
habe ich euch noch einen Anfang und einen Bericht über die Wolle, mit der ich demnächst einen Pulli plane - nämlich diese hier.
Am Freitag war die Waschprobe endlich trocken, und sie ist weder ein- noch ausgelaufen. Die Mapro bleibt also, ein bisschen dicker als normale Sockenwolle. Dennoch ändert sich mit dem Waschen der Griff, es fühlt sich weniger dick an als beim Stricken. Mehr wie normales Sockengarn von der Dicke her und baumwolliger. Das liegt sicherlich daran, dass dias Parafin rausgewaschen ist, mit dem Strickmaschinenwolle behandelt ist.
Und mit dieser Wolle habe ich ein paar Socken angefangen (am 18.02.), ich konnte einfach nicht anders. Sie heißen "Bäume vor Sonnenuntergang." Das Schwarz erinnert an die Silhouetten von Bäumen, und die Farben habe ich so schon in Sonnenuntergängen beobachtet. Ich habe 4 M weniger als üblich angeschlagen (=56 M) und dann wegen der Baumwolle und leiern und so den Bund mit Zöpfchenmuster gestrickt. Also im Prinzip einen 2/2 Rippenbund, bei dem die zwei rechten M alle vier R. miteinander verkreuzt werden.
Beim Verkreuzen zieht man leicht Fäden, also für Zopfmuster ist die Wolle nicht so umwerfend. Vielleicht ist das aber auch, wie so vieles, Übungssache. Man sieht von dem Zopfmuster auch nix, aber wie gesagt, das hat eher den Grund, dass ich leiernde Bündchen vermeiden will.