Sie waren erst sehr spät fertig, weil ich die Spitze nochmal aufribbeln musste - zu kurz. Es ist beim Stricken auf einer Rundnadel nicht so einfach, die Socken während der Arbeit richtig abzumessen. Das ist einer der größten Nachteile der Methode.
Trotz allem werde ich aber die technischen Daten hier schon mal festhalten, weil ich sonst zu viel vergesse:
Technische Daten
- Helenensocken Gr. 38 für Helen
- gestrickt aus 59 g Lana Grossa Meilenweit Fun Fb. 40
- mit 2,5 er Rundnadel (Addi Turbo)
- Anschlag 64 M, 25 R Bündchen 1 re 1 li
- Herzchenferse, Bänderspitze im Maschenstich geschlossen.
- Angefangen: 16.11.2004, fertig gestellt: 03.12.2004

You are a Random cat! Also known as an alley cat
or a mutt. You aren't given to high-falutin'
ways, but you're accessible and popular.
People love you for who you are, not what you
are.
What breed of cat are you?
brought to you by Quizilla
Als bekennender Katzenfän, leider mit aktiver Abstinenz wegen Allergie gegen Tierhaare bei meiner besseren Hälfte, musste diese Umfrage natürlich sein.
Dafür habe ich dann gestern als erste Strickmaschen des Tages den Anfang gemacht (denn wenn ich es zu lange liegen lasse, dann kann es schnell zu Piratensocken kommen) und bin bis abends bis fast zum Ende der Fersenwand gekommen. Ob der heute fertig wird? Immerhin hat er die angenehme Gr. 38. Er ist übrigens aus einer wunderschönen Muliteffekt-Sockenwolle von Lana Grossa. Die LG-Wolle mag ich ja besonders, denn sie verarbeitet sich gut. Die Farbe ist dunkelblau mit kurzen gelben, rosa und mittelblauen Abschnitten, die allerdings keine Streifen, sondern im Höchstfall Spiralen bilden.
Die Schwiegervatersocke (Spuren im Wald) sind auch schon bis zum Zwickel gediehen. Das Muster entwickelt sich zu Spiralen - jetzt bin ich gespannt, ob der zweite Sock gleich wird. Es handelt sich um meine erste Trekking XXL, und um meine erste Socke in braun-grün-Tönen. Ich bin ja nicht so ein Fän davon, aber mein Schwiegervater hat sie sich rausgesucht, und wenn ich weiß, dass es dem Beschenkten gefällt, dann mache ich es auch gerne. Und beim glatt rechts Stricken muss ich ja eh nicht so oft hingucken
Die Trekking finde ich übrigens auch sehr schön zu verarbeiten, und sowohl LG als auch Trekking fühlen sich sehr schön weich an. Obwohl man nie nur davon ausgehen sollte, wie sich ein Garn ungewaschen anfühlt. Da kann man wirklich Überraschungen erleben.
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 49/2004
Verzählt, falsch gezopft, Masche nicht ganz erwischt... kleine Fehler finden sich immer. Ist das für dich ein Grund zum Auftrennen? Oder findest du, das macht den Charakter des Gestricks erst aus?
Also, liebes Wollschaf, da antworte ich mit Radio Erewan: Kommt drauf an. Nämlich darauf, wie weit entfernt der Fehler ist (d. h. wie weit ich trennen müsste) und wie stark er ins Auge fällt. Bei den Fluted-Bannister-Socken habe ich ganz am Anfang eine Reihe zweimal gestrickt. Fällt aber nicht auf, also bleibts.
Falsch gezopft fällt eigentlich immer auf, also wird getrennt. Bei Masche nicht ganz erwischt würde ich durch Fallenlassen der Masche korrigieren (Ausnahme: Lochmuster). Besonders bei strapazierten Teilen (Handschuhe, Strümpfe) würde ich es immer korrigieren, weil sonst bald ein Loch entsteht.
Bei Pullis käm es noch drauf an, wie sehr der Fehler im Blickfeld liegt. Und ob der Pulli für mich ist, oder für jemanden, den ich ständig mit dem Pulli sehe, oder nicht. Denn wenn ich weiß, dass der Fehler da ist, dann sehe ich ihn ständig, und ärgere mich jedes mal wenn ich ihn sehe. Ansonsten ist es häufig egal, denn andere sehen die Fehler eh' nicht. Und sollten sie sie dennoch sehen, dann dürfen sie wissen, dass ich nicht perfekt bin.
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 48/2004
Strickst du Weihnachts-Deko? Wenn ja, hast du eine Anleitung oder einen Tipp für mich?
Hmm, bisher genau 1 Teil, nämlich den Sockenadventskalender. Die Anleitung für die Söckchen findet sich hier. Ansonsten habe ich bisher nix geplant. Meine Spitze wird geocchelt, nicht gestrickt. Und Krippenfiguren - nun, wir haben zwei sehr schöne Krippen, mehr braucht es nicht. Auf Weihnachtsmänner steh' ich nicht so, dass ich einen stricken müsste. Nö, ich glaube, Weihnachtsdeko mache ich entweder auf andere Art als stricken, oder ich kaufe sie. Da müsste mir schon was ganz besonders schönes über den Weg laufen, dass ich zur Nadel greife.
-
Technische Daten
- Fluted Bannister-Socken Gr. 44/45
- Rosenholz-Nadeln 2,5
- aus No-Name-Sockenwolle (75 % Wolle, 25% Polyester) von Maxus (preisgünstig, aber für das Geld sehr ordentliche Qualität)
- 70 M Anschlag, Bündchen 3re,2li,
- Muster: Fluted Bannister vom Six-Sox-Knitalong, 3. Socke.
- Herzchenferse, Bänderspitze mit Abschluss im Maschenstich
- Verbrauch: 80 g.
Leider nur gescannt, und deshalb bei der Größe nicht vollständig abgebildet, aber leider fehlt mir das Kabel für die Kamera, und da muss ich dann immer mit dem Kartenleser rumhantieren, scannen war einfach schneller. Und schnell musste es gestern sein, denn ich habe die Bilder erst ganz spät hochladen können. Aber immerhin zum Termin geschafft.
Leider muss ich euch das Bild von den Norweger-Ringeln schuldig bleiben, denn die sind schon verschenkt, ohne dass ich ein Bild gemacht hätte.
Der Adventskranz steht (selbst gekauft
Also muss im Advent noch nicht alle Deko da sein, sondern es ist Zeit, eins nach dem anderen anzubringen. Ralf war gestern und heute wieder mal weg, und gestern abend hatten wir einen sehr schönen Hauskreis bei uns.
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 47/2004
Was machst du mit deinen Wollresten? Wieviel hast du davon? Was gibt es außer Restedecken für sinnvolle Verwertungsmöglichkeiten?
Hmm, Menge kann ich nicht sagen, aber ich habe fast von allen Strümpfen, die ich seit Oktober letzten Jahres gestrickt habe, noch Reste. Ich denke mal, ich komme da auf mindestens 1-2 kg. Ich habe auch noch ein paar kleine Sockenwollreste von Renate, die diese mir geschickt hatte, als ich letztes Jahr nur wenige Reste hatte, um den Adventskalender zu stricken.
Ansonsten halten sich meine Reste echt in Grenzen, weil ich ja erst wenige größere Projekte gestrickt habe. Und bei Schals stricke ich meist solange, bis die Wolle alle ist.
Jedenfalls werden bei mir Wollreste immer aufgehoben. Irgendwann, irgendwie, irgendwo lässt sich immer etwas daraus machen. Und wenn es mir mal zu viele werden, dann werde ich die Reste entweder verschenken oder auch wegwerfen.
Sinnvolle Verwertungsmöglichkeiten: Ich kann mir gut einen Zick-Zack-Schal aus solchen Resten vorstellen, soweit die Qualitäten zusammen passen. Für Sockenwolle gibt es immer Möglichkeiten: Puppen-/Barbie-Kleidung, Frühchensocken, Mini-Socken. Für größere Reste bieten sich Schlamper-Mäpchen (Baumwolle), Taschen und Täschchen (auch gefilzt), z. B. fürs Händi, für den I-pod oder ähnliches, Handschuhe (evtl. auch Monster), Pompon-Tiere oder gestrickte/gehäkelte Tiere an.
Es gibt allerdings auch Reste, wo ich lange überlegen muss, was ich daraus machen werde. So lag z. B. die Wolle vom Dreieckstuch lange bei mir 'rum, ehe ich die zündende Idee hatte. Es war ein größerer Rest von 350 g, aber nicht geeignet für einen Kinderpulli (Mohair-Dochtgarn, garantiert nicht maschinenwaschbar), und für einen Erwachsenenpulli zu wenig. Auch ein Top schied bei dem Garn aus, und fürs Filzen ist die Wolle zu schade.
Meine Strickerei leidet entsprechend, obwohl ich z. B. in der Gemeindeversammlung am Sonntag gestrickt habe. Und ich kann mittlerweile eine fertige Fluted-Bannister-Socke melden, die nächste ist endlich angefangen. Zum Glück kann ich das Muster auch beim Fernsehen und beim Zuhören in Gesprächen stricken (was längst nicht bei allen Mustern so ist). Diese Socken haben jetzt Vorrang, denn sie sollten bis Freitag fertig sein.
Heute abend ist wieder ein Seminar in der Gemeinde, das sehr wichtig ist. Zum Glück haben mir meine Kinder frei gegeben, denn der Papa ist mal wieder auf Geschäftsreise. Bei diesem Seminar werde ich wohl wieder mal ein bisschen stricken. Ich freue mich auf beides. Zum Glrück gibt es Großeltern!
Ein Kettler ist es geworden, und es erfüllt alle meine Anforderungen. Vor allem hat es eine Kettenschaltung, die nicht mehr einen Teil der eingesetzten Kraft verschlingt wie eine Nabenschaltung. Den Unterschied habe ich vor Jahren mal bemerkt, als ich mir ein Rad mit Kettenschaltung auslieh und allen anderen davonfuhr, weil ich es gewohnt war, so kräftig in die Pedale zu treten. Und das Neue passt auf meinen Körperbau, ist rocktauglich (im Sommer trage ich gerne mal ein Kleid/Rock auch auf dem Fahrrad) und durch Federung auch für die Kölner Hubbelstraßen geeignet.
