Gesponnen habe ich die letzten Tage auch ganz viel, nämlich die Wolle für meine Freundin. Die dritte Spule ist schon halb voll, dann kann ich zum ersten mal zwirnen. Die Wolle wird dreifädig. Ich hoffe, dass ich gleichmäßig genug spinne. Das Spinnen geht immer mal so zwischendurch. Ansonsten ist viel Stress, wenig Entspannung. Steuer, Elternsprechtage, hier ein Termin und dort einer, und dann noch einer, und dazu der ganz normale Wahnsinn.
Heute mal ein entspannender Tag beim Domino-Day. Das gucken wir, wenn möglich, jedes Mal. Ich finde es immer wieder spannend und schön. Ich werde sicherlich mein Paar Socken in Gr. 46 fertig bekommen. Denn ich bin jetzt bei der Hälfte vom Fuß, und der Abend ist noch lang. Mal schaun.
Tja, und wegen des Weihnachtsendspurtes werde ich wohl etwas kürzer treten im Internet und hier wohl auch.
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 46/2004
100% Baumwolle! Magst du sie? Verstrickst du sie? Was produzierst du aus ihr?
mögen, zum stricken? Nö. Zu schwer, zu schwierig zu verstricken. Gleitet nicht über die Nadel. Ich produziere wohl am ehesten Topflappen (gehäkelt) aus 100 % Baumwolle, oder Occhi-Spitze (wenn das Garn fein genug ist).
Die 2. Norweger-Ringel-Socke ist seit Sonntag in Arbeit und ein gutes Stück gewachsen. Außerdem habe ich zwischendurch noch mal an der 1. Fluted Bannister rumgewerkelt, da bin ich gut bei der Hälfte des Fußes.
Ich muss zusehen, dass ich mich spute, und weniger am Rechner als an den Nadeln sitze. Es weihnachtet sehr. Ich muss außer den Socken, die ich auf der Nadel habe, noch drei weitere Paare bis Weihnachten fertig haben. Allerdings alles selbstmusternde Socken, so dass ich glatt rechts ziemlich schnell stricken kann.
Wie gut, dass ich mit der Merino besser klar komme.
Und so sieht mein erstes Pröbchen aus:

Die Wolle ist Huppertz-Merino in kräftig-mint (132) und flaschengrün (128), dreifach gezwirnt, 2 Fäden mint, einer grün. Mehrere Farben sind beim zwirnen gar nicht schlecht, man sieht viel besser, wann genug gezwirnt ist. Ich muss mich ans Dickspinnen erstmal wieder gewöhnen, aber die Wolle lässt sich herrlich spinnen, wenn es auch nicht so einfach ist, dünn zu spinnen, wie bei der Holländischen. Aber das macht gar nichts, denn ich will ja eher dicker spinnen.
Das Strickpröbchen ist mit Nadeln Nr. 6 gestrickt, ich persönlich würde sogar auf eine Nr. 7 gehen, aber ich stricke auch eher fest. Nur gewaschen habe ich die Probe noch nicht, ich vermute, dass die Wolle noch etwas aufflauscht.
Trotz der eher festen Drehung (8er Übersetzung beim Joy) der Wolle ist das Gestrick äußerst weich und angenehm.
Die grüne Wolle ist insgesamt etwas sperriger zu spinnen, sie lässt sich nicht so gut ausziehen wie die mintfarbene.
In diesem Heft habe ich endlich *das* Muster gefunden, mit dem ich meine Regia-Silks stricken werde. Ein sehr schönes, sehr edles Rautenmuster, das zu so einem edlen Garn passt.
Eine Sache an dem Heft finde ich jedoch nicht so gut: in den Strickschriften sind die Reihen so angegeben, dass das Muster nicht direkt aus der Strickschrift erkennbar wird. Jede Reihe ist so angegeben, wie man es beim Reihenstricken braucht. Das ist zwar für Pullis ok., aber wenn das Muster aus der Strickschrift erkennbar ist, dann ist es leichter, ein Muster von Reihen- auf Rundenstricken umzustellen. Außerdem finde ich es selbst beim Reihenstricken eine Erleichterung, wenn man das Muster in der Strickschrift "sieht."
Ich persönlich könnte übrigens auch gut auf die Wort-für-Wort-Erklärung der Muster verzichten, ebenso auf die Modellbeispiele. Dafür dann lieber mehr Muster *gier*
Auch heute bin ich nicht ganz fit, und am liebsten würde ich jetzt schon ins Bett gehen. Und heute habe ich bisher auch noch keine Masche gestrickt.
Heute war ich schon um 5 Uhr morgens wach, um halb 6 aufgestanden und gleich gearbeitet. Denn gestern bin ich, anstatt vorzubereiten, einfach am Rechner hängen geblieben. Damit hatte ich dann heute Stress. Aber das mit dem Aufstehen fiel mir nicht so schwer, denn meine innere Uhr ist immer noch bei Sommerzeit. Aber ich habe alles zeitlich gut hinbekommen, so dass alles vorzeigbar war. Man merkte doch, dass der Montag fehlte.
Aber ich bin jetzt halt müde, und merke, dass ich mich aufs Lesen nicht mehr so konzentrieren kann. Ich glaube, ich ziehe mich mit dem Strickzeug ins Bett zurück.
