Montag, 3. Mai 2004
Fiona
eine klasse Tasche von Brooks aus Baumwolle - super! Muster gibt es hier und einen englischsprachigen Knitalong dazu gibt es hier. Die Tasche gefällt mir sehr (nur die Farben nicht - keine Schlammfarben für mich), und jetzt muss ich mir eine Ausrede einfallen lassen, warum ich schon wieder neue Wolle haben will. Und wie ich die andere Million Projekte fertig bekommen will, die ich noch auf den Nadeln habe, wenn ich schon *wieder* was neues anfange. Naja, vielleicht nicht heute, und vielleicht nicht morgen, aber diese Tasche ist einfach schön.

Gefunden bei Wendy

Von gertatter um 14:39h| 0 Kommentare |comment |Links

 

Montag, 3. Mai 2004
Der Strickabend
gestern war erfolgreich. Wir haben den Film "Das große Rennen rund um die Welt" (= The Great Race) gesehen. Ganz nett, z. T. auch zum Lachen, aber streckenweise unzusammenhängend oder auch hirnlos. Sogar meine Tochter hat Sachen entdeckt, die nicht der Realität entsprechen. Naja, aber ich stricke ja bei fast allem... Der Johannes war gestern mal wieder dran, und ist ganz gut gewachsen. Die zweite Hälfte der Musterborte ist fertig geworden, und fast der ganze Rest des Ärmels. Ich habe allerdings auch wesentlich länger gestrickt, als der Film dauerte.

Heute bin ich immer noch beim Johannes. Ich weiß noch nicht, ob ich noch wirklich schaffen kann, was ich mir für das Wochenende vorgenommen habe. Aber es war vielleicht auch ein bisschen viel in Anbetracht der Tatsache, dass wir heute nachmittag noch bei den Schwiegies zu Besuch waren, und ich so erst abends zum Stricken kam. Bisher habe ich den Rest des Ärmels geschafft, und dazu noch 13 Reihen vom Körper, an dem ich ja einiges wieder aufgetrennt habe. Jedenfalls passt der Ärmel jetzt, und das ist schon ein großer Fortschritt.

Heute morgen der Gottesdienst war jedoch schön. Es ging um Gottes Segen. Die Lieder waren klasse dazu ausgesucht, und außerdem war heute Abendmahl. Allein die Erinnerung daran, was Jesus für mich getan hat, ist immer wieder aufbauend.

Von gertatter um 00:09h| 0 Kommentare |comment |das normale Leben

 

Samstag, 1. Mai 2004
Schlechtes Wetter?
In vielen Blogs lese ich, wie schlecht doch das Wetter heute sei. Irgendwie müssen die woanders wohnen als ich. Wo wir doch sonst immer zuerst das schlechte Wetter haben. Unser Tag fing sonnig an, und so gegen halb drei fing es an sich zuzuziehen. Jetzt ist die Wolkendecke ziemlich dick, aber regnen tut es nicht.

Ich habe heute schon meinen Balkon auf Vordermann gebracht. Bin noch nicht ganz fertig, aber vier Kästen sind fertig neu bepflanzt. Den fünften werde ich erstmal wieder hinhängen, und der sechste muss noch auf den Basilikum warten.

Fehlen noch die Blumenkübel. Aber auch das wird nicht mehr heute. Dann haben wir heute draußen gegrillt. Das erste mal in dieser Saison, wirklich lecker. Heute dann noch ein paar Aufräumarbeiten, und dann kann der Strickabend beginnen.

Von gertatter um 18:21h| 0 Kommentare |comment |das normale Leben

 

gestrickt
habe ich auch ein bisschen gestern, der Ärmelschal ist etliche Mustersätze länger geworden. Ich kann bald zum ersten mal das Muster verbreitern.

Und an der Schwiegervatersocke habe ich ein bisschen genadelt, aber nicht allzu viel.

Von gertatter um 10:42h| 0 Kommentare |comment |anderes Gestrick

 

Römisches Gastmahl
Das war gestern klasse: Die Eltern hatten gekocht, die Kinder alles vorbereitet. Auf den Tischen standen Kerzen und Teller mit Oliven. Alles Geschirr war entweder aus Ton oder aus Glas. Es gab nur Löffel, ansonsten musste man die Finger nehmen und Servietten. Die Tischdeko waren Efeuranken.

Alle Kinder hatten römische Kleidung, 2 waren Hausherr und Hausherrin, die anderen waren "Sklaven". Zwischen den Gängen waren Spülpausen, und es wurde Unterhaltung geboten: ein Film vom Rundgang der Klasse entlang der ehemaligen römischen Stadtmauer, dann wurden die Arbeiten der Kinder zum Thema vorgestellt, Flötenmusik, ein Tanz, ein Gedicht, in dem eine der Speisen (Moretum) besungen wurde.

Die Gäste wurden auf Lateinisch und Deutsch vom Hausherrn und der Hausherrin begrüßt.

Die Speisenfolge umfasste einen Aperitiv (saurer Rotwein mit Wasser und Honig), einen Vorspeisenteller mit Feldsalat, eingelegten Oliven, Moretum (eine Käse-Knoblauch-Kräuterpaste, vielleicht der Vorläufer des Pesto?) und noch anderen Köstlichkeiten, dann als Hauptspeise entweder Schinken oder gebackenes Hühnchen, dazu Bohnen, ein nicht näher definierbares Mus und ein Linsengericht mit Flohsamen und Maronenmus. Es schmeckte alles ungewohnt, aber durchaus köstlich. Als Nachspeise gab es Obstsalat und eine Art Kuchen, der ganz köstlich war. Zum Essen gab es Wasser oder Wasser mit Wein gemischt, und nach dem Essen wurde Würzwein gereicht.

Ein Hausaltar war aufgebaut worden, für den die Kinder im Kunstunterricht "Götter" getöpfert hatten.

In einer Ecke konnte man römische Spiele spielen, z. B. Dame, Mühle, das Zwölfpunktespiel, das Deltaspiel und noch viele andere.

Hausherr und Hausherrin lagen beim Essen übrigens - dafür hatte man einfach die Arztliege "umfunktioniert." Die anderen Gäste saßen auf Bänken.

Die Kinder (einschließlich Hausherr und Hausherrin) bedienten uns. Sie hatten außer dem Essen auch die gesamte Organisation übernommen. Sie werden groß! Im Sommer kommen sie alle in weiterführende Schulen.

Besonders interessant waren die Schülerarbeiten. Sie wurden am Computer erstellt. Fotos vom Rundgang bildeten Ausgangspunkte für Geschichten, Berichte und Gedichte. Eine Bierflasche, die auf einem römischen Mauerüberrest lag, regte die Fantasie der Kinder besonders an, ebenso wie die Mauertürme und ein Pflänzchen, das sich in einer Ritze der Stadtmauer angesiedelt hatte.

Insgesamt ein sehr gelungener Abend. Alles in allem haben wir drei schöne Stunden in der Schule verbracht.

Von gertatter um 10:39h| 0 Kommentare |comment |das normale Leben

 

Farben ändern
ist gar nicht so einfach. Bitte entschuldigt die schlechte Lesbarkeit der Überschriften bei den Links, ich kümmere mich drum.

Von gertatter um 10:09h| 0 Kommentare |comment |Interna

 

Freitag, 30. April 2004
Abends war Elternstammtisch
von Michaels Klasse. Es waren so viele Leute wie nie da, aber im Moment ist die Situation auch explosiv. In Latein ist der Lehrer 1/2 Jahr ausgefallen, die Vertretung wird nicht akzeptiert, die Kinder sind sowieso im schwierigen Alter, es geht drunter und drüber. Es gibt wie immer ein paar Rädelsführer, die relativ viele andere mitziehen.

Teilweise widersprachen sich die Eltern selbst immer wieder, und teilweise fand ich es auch langweilig - ich hätte gerne ab und zu ein anderes Thema gehabt. Meine Gedanken waren zwischendurch auch mal ganz woanders - ich habe Nasen studiert. Lacht nicht, aber das ist manchmal wirllich interessant. Kleine Nasen, große Nasen, schmale, breite, lange, kurze... Wenn sich das Gespräch immer im Kreis dreht, ist das eine unterhaltsame Studie Zwinker. Trotzdem war es gut, dass ich da war, da ich vieles nicht mitbekomme. In Sachen Schule ist mein Sohn verschlossen wie eine Auster. Da höre ich kaum mal von selbst was.

Naja, aber dadurch war es mit dem Stricken dann nix. Wir waren kurz vor halb elf wieder zu Hause, und dann war ich einfach nur noch müde.

So, jetzt muss ich sehen, dass mein Haushalt halbwegs Schwiegermutter-tauglich wird, und heute abend feiern wir in der Grundschule ein römisches Gastmahl (die Kinder nehmen die Römerzeit durch). Dafür muss ich noch ein römisches Gericht zaubern, und ein paar Sachen dafür einkaufen muss ich auch noch.

Auf gehts!

Von gertatter um 10:50h| 0 Kommentare |comment |das normale Leben

 

Nachdem die Socken fertig waren
war dann gestern noch der Johannes dran. Etliche Reihen von der 2. Borte des ersten Ärmels sind fertig geworden. Ich muss aufpassen, dass ich nicht die Lust verliere. Durch die ewige Ribbelei komme ich ja nicht weiter. Ich hoffe, dass ich dieses Wochenende wenigstens noch so weit komme, wie ich vor dem Ribbeln war: Nämlich Körper fertig und 1. Ärmel fertig.

Und Knäuel habe ich gestern gewickelt. Ich werde so nach und nach meine ganzen Wollreste neu wickeln. Die Papprollen-Methode bewährt sich sehr. Einfach, preisgünstig, gut. Ein Wollwickler lohnt sich für mich wohl nicht, ich glaube, das lohnt nur, wenn man eine Strickmaschine hat. Alles auf einmal wickeln werde ich jedoch nicht, das ist mir zu langweilig. Und ich werde nach jedem Paar Socken immer gleich den Rest aufwickeln, dann ist das gar nicht so anstrengend.

Außerdem habe ich die Reste jetzt mal nach Hauptfarben sortiert. Da könnte man glatt mal auf Ideen kommen, diese Reste auch zu verwerten! Als erstes habe ich ja eine kleine Decke für meine Freundin angefangen (die ich aber wieder aufgeribbelt habe, weil mir das Garn, in dem ich angefangen habe, dann doch zu aufgeregt gemustert ist). Aber auch ein Pulli oder sowas ist nicht ausgeschlossen. Ich habe jede Menge blaue Reste, und daraus ein Pulli - ja, ich glaube, das wär was. Und ich habe doch noch soo viel blaue Sockenwolle zum Verstricken. Da würde problemlos noch ein Pulli bei rumkommen.

Von gertatter um 10:37h| 0 Kommentare |comment |anderes Gestrick

 

Donnerstag, 29. April 2004
Gerade eben von der Nadel gehüpft:


Opal Murmel, Gr. 39 (für mich!), 64 M. Nadeln 2 1/2 und 2 (Bündchen), Dreigeteilte Ferse, Verbrauch ca. 70 g.

Meine ersten Opalis, und ich muss sagen, dieses Knäuel war sehr angenehm zu verstricken.

Von gertatter um 18:14h| 1 Kommentar |comment |fertig

 

Mittwoch, 28. April 2004
Die Selbstgesponnene
muss ich euch doch noch zeigen. Zuerst das braune Landschaf:



Das ist in etwas Sockenwoll-Stärke. Der Vergleich mit Sockenwolle hinkt jedoch ein bisschen, da da ja Plastik drin ist, und damit eine etwas längere Lauflänge erreicht werden kann. Außerdem ist die Lauflängenberechnung aufgrund einer schlechten Waage und der geringen Wollmenge auch nur sehr ungenau. Aber ihr seht hier Nadeln 2 1/4, die genau richtig sind, um diese Wolle zu verstricken. Ich stricke diese Wolle lieber als Sockenwolle, denn sie ist dehnbarer. Diese Wolle habe ich übrigens auf der Kreuzspindel gesponnen (Gewicht der Spindel 55 g).

Und jetzt das weiße Landschaf:



Die ist mit meiner neuen selbstgemachten Spindel gesponnen, und hat eine Lauflänge von über 70 m pro 10 g. Da bin ich doch schon recht stolz drauf. Auch wenn sie immer noch unregelmäßig gedreht ist. Aber ich freue mich darauf, sie zu verarbeiten. Beide sind übrigens recht kratzig, was z. T. am Landschaf liegt, aber auch daran, dass ich immer noch zu sehr drehe. Aber ich habe immer Angst, dass sonst der Faden reißt. Man braucht halt doch eine Weile, bis man auch das Maß der Drehung drauf hat.

Von gertatter um 22:32h| 0 Kommentare |comment |Spinnen

 

Ein bisschen verspätet: Die Dienstagsfrage vom Wollschaf

Angenommen, du in deinem Wollgeschäft deine absolute Traumwolle - für einen Preis nur knapp unterhalb deiner Schmerzgrenze. Du hast eigentlich keine Idee, was du damit anfangen willst, aber es ist nur noch ein Kilo da... Bleibst du hart, oder verfällst du dem Kaufrausch? Und - mal ehrlich, wenn ja, passiert dir das öfter? Beichte mal einen Fall!

Nö. Es gibt immer wieder schöne Wolle. Wenn ich nicht weiß, was ich draus machen soll, dann nicht. Aber ich werde wahrscheinlich so lange durch das Wollgeschäft und um die Wolle drumrum schleichen, bis mir was passendes einfällt. smile einfachSo zuletzt geschehen im heimischen Casa Lana, als ich Estivo von LG entdeckt habe. Das war ein Garn, das *musste* mit. Und dann habe ich mich für einen Schal entschieden. Der zwar angestrickt, aber noch nicht vollendet ist. Wieviel Vorräte noch da waren, weiß ich nicht. Aber LG-Garn ist meist mehr als hart an der Schmerzgrenze, was Preise angeht, und wenn man mehr braucht, wird dort auch bestellt. Ob mir das öfter passiert? Natürlich nur, wenn ich nicht auf Diät bin und alle Handarbeitsgeschäfte und -Abteilungen meide.

Übrigens heißt das nicht, dass auch das draus wird, was ich mir zuerst dafür vorgenommen habe. Es kann sein, dass letztlich was anderes draus gemacht wird. Aus den verschiedensten Gründen.

Von gertatter um 21:01h| 0 Kommentare |comment |Dienstagsfrage

 

Gestrickt
habe ich heute mal wieder Socken. Ich war bei meiner Freundin, und wir haben wie immer viel gequatscht, und dabei habe ich gestrickt. Und auf der Hinfahrt in der Bahn. Dabei habe ich ein Stück Schaft und die Ferse und ein paar Reihen Zwickel der 2. Murmel-Socke geschafft. Die nähern sich der Vollendung! Sollte eigentlich zu schaffen sein.

Geribbelt habe ich auch schon wieder, der Mini-Sock aus selbstgesponnener Wolle war etwas unförmig, und so musste ich wieder ein ganzes Stück auftrennen. Das Gestrick zieht sich auch ein bisschen, liegt wohl entweder an ungleichmäiger Drehung und/oder daran, dass ich das Garn nicht gewaschen habe, was die Drehung beruhigt. Ich war ja soo neugierig. War schließlich mein erstes Garn, das halbwegs was getaugt hat. Naja, Versuch macht kluch.

Von gertatter um 20:46h| 0 Kommentare |comment |Socken

 

Dienstag, 27. April 2004
Angestrickt
ist schon die schwarzbraune selbstgesponnene Landschafwolle, die ich von Aud habe. Sie hat ungefähr Sockengarnstärke, deshalb wird eine Adventssocke draus. Verstrickt sich richtig schön. Und seit ich fein spinne, überdrehe ich auch nicht mehr.

Von gertatter um 20:41h| 0 Kommentare |comment |Socken

 

Erfolge
kann ich verbuchen, nämlich 18 g feines Garn. Das erste Knäulchen ist die schwarzbraune Wolle, die Aud mir am Wochenende mitgegeben hat. Die habe ich heute verzwirnt. Die hat doch immerhin eine Lauflänge von 37,4 m auf ca. 8 g (leider ist meine Waage ziemlich ungenau).

Und dann die weiße Aud-Wolle, die ich auf meinem neuen Spindelchen gesponnen habe. Das sind 10 g, und damit habe ich über 70 m erspindelt! Diese Lauflänge kann ja schon fast als Laceweight durchgehen. Deshalb wird daraus auch ein feines Lesezeichen mit einem schönen Lochmuster.

Von gertatter um 20:39h| 0 Kommentare |comment |Spinnen