Kein Quadrat, ansonsten fleißig gespindelt. Ich habe festgestellt, dass ich, wenn ich wirklich meine Frenchmarket Bag machen will, ich wohl jetzt mindestens 4fach zwirnen muss, um auf eine halbwegs passende Garnstärke zu kommen
"Jetzt ist Sommer!
Egal, ob man schwitzt oder friert:
Sommer ist, was in deinem Kopf passiert.
Es ist Sommer!
Ich hab das klargemacht:
Sommer ist, wenn man trotzdem lacht... "
Passt genau auf die derzeitige Wetter-Situation. Den gesamten Text des Liedes gibt es hier.

Das nächste Mal muss ich dann die Kamera nehmen, wer weiß, wie die die Farben verfälscht. Im Moment kommen keine Quadrate dazu, weil erst die Broadripples fertig werden müssen.
Dafür habe ich dann gestern abend gestrickt - Rebeccas neue Socke ist nun bis einschl. Ferse fertig, die Maschen neu aufgenommen, aber noch nicht abgestrickt.
Nach dem Fernsehen kamen dann die Broadripples dran, 2. Socke hat nun 1/2 Fuß. Ich denke, heute müsste das zu schaffen sein.
Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 22
Es ist Sommer, 35 Grad, die Sonne knallt vom Himmel! Und? Strickst Du? Oder wartest Du lieber bis der Winter wiederkommt? Kommt das Strickzeug mit an den Badesee? Hast Du ein paar Tipps zum "Sommerstricken"?
Hmm, eigentlich kann ich da gar nicht mitreden. Ich stricke nach 9-jähriger Pause erst seit Oktober wieder. Was ich damals gemacht habe, weiß ich gar nicht mehr. Eine Situation aber gibt es, die ist vergleichbar: wenn ich an der Vereinskasse im Schwimmbad sitze. Dort ist es auch im Winter schwül-warm, und seit die diesen gekühlten Süßigkeiten-Automaten da hin gestellt haben, ist es kaum auszuhalten. Nunja, und da stricke ich meist Socken. Nix was im Schoß liegen könnte.
Strickzeug am Badesee? Ja schon, dann muss ich aber feuchte Reinigungstücher mithaben. Damit ich nicht mit Limo- oder Majonäse-Fingern mein Strickzeug anfassen muss. Oder sonstwie Dreck mitstricke.
Tipps... hmm, wie wär's mit Kunststricken? Obwohl, bei den komplizierten Mustern kann man schon im Winter ins Schwitzen kommen. Ansonsten als Alternative: Occhi. Baumwollgarn, ein Schiffchen und Spitze, und schon hat man was zu tun, und es ist sehr klein, gut zum Mitnehmen, und es ist sehr luftig.
Ich hoffe, dass ich heute oder spätestens morgen den Socken fertig bekomme. Dann kann ich mich an das Top machen, das mir bei dem kalten Wetter gar nicht mehr so gut von der Hand geht. Auch muss ich hier so viel überlegen, kann nicht einfach nach einer Anleitung stricken. Das sind so die Sachen die aufhalten. Ich muss die Teile an diesen Stellen dann immer etwas liegen lassen, bis ich wieder Mut fasse, eine Entscheidung zu treffen. Naja, es läuft ja nicht weg.
Ach ja, die Decke hat kein neues Quadrat, nee, die ist jetzt nicht dran. Nicht wenn ich Sachen mit Termin habe. Selbst wenn es nur ein Knitalong ist.
Gestern abend habe ich dann noch die 2. Broadripple-Socke angefangen und immerhin 32 Reihen geschafft. Mit der muss ich mich jetzt ein bisschen beeilen, sonst schaffe ich die nicht mehr zum 31 Mai. Denn am 1. Juni will ich mit der Cloverleaf-Socke beginnen, pünktlich zum Beginn des Six-Sox-Along. Deshalb werde ich wohl auch die nächsten Tage nicht mehr als das Mindest-Quadrat stricken. Aber es geht dann doch vorwärts. Bei der Decke macht es auch immer wieder Spaß, sich für die nächsten Quadrate die Farben auszudenken.
Ich arbeite übrigens anders als Annie, die in waagerechten Reihen arbeitet. Ich arbeite in schrägen Reihen und meine, ich hätte es dann mit der Farbverteilung einfacher.
Zwischendurch wird immer mal wieder ein bisschen gesponnen. Ich spinne auf der Scheibenspindel ein etwas dickeres Garn, vielleicht wird ja doch noch was aus der Filztasche. So langsam gelingt es mir auch, die Fädenstärke so zu regulieren, wie ich sie haben will. Perfekt ist es natürlich nicht, aber das soll es ja auch gar nicht sein.
Ansonsten will ich heute noch broadrippeln, denn in einer Woche ist der Knitalong zu Ende, und bis dahin will ich den 2. Socken doch geschafft haben.
Ich wünsche euch allen noch einen schönen
Dafür habe ich alles geschafft, was ich mir für den Tag vorgenommen hatte: Das Wichtigste und Schönste davon war der Balkon, der jetzt vollständig bepflanzt ist, und ein paar Samen habe ich auch noch verbuddelt. Über zwei Stunden habe ich gebraucht, um 2 Kübel, einen großen Blumentopf und 2 Balkonkästen zu bepflanzen. Und natürlich wieder aufzuräumen, und alles zu gießen. Dabei war ein Teil der Pflanzen schon vorhanden, und brauchte nur frische Erde. Dabei ist mir erstmal aufgefallen, wie schön der Lavendel aus dem einen Kübel geworden ist. Sehr groß, und er blüht auch schon wieder. Deshalb ist er jetzt auch ganz alleine in seinem Kübel. Anschließend waren meine Hände ordentlich ramponiert, und heute hatte ich doch Hände-Schüttel-Dienst in der Gemeinde! Naja, habe ich die Hände noch was gepflegt, und dann ging es heute schon.

Ottawa
What Canadian City Are You?
brought to you by Quizilla
Ich weiß zwar nicht, ob das irgendwas über mich aussagt...
Gefunden bei Strickmadam
Ansonsten habe ich ein bisschen gespindelt, 1 Quadrat gestrickt (= 23,5) und an dem Auftragsschal weitergenadelt. Da habe ich jetzt das erste Knäuel verstrickt, und das zweite angefangen. Ärger über Ärger: Im neuen Knäuel gleich 3 Knoten im ersten Stück, 2 davon nur 2 Reihen voneinander entfernt. Weniger als 5 cm Gestrick und 4 Fadenpaare.
So hier die Ausbeute - erstmal die dunklen:

und das einzige helle:

das schon für das erste Sockenpaar des Six-Sox-Along eingeplant ist.
Das einzelne ist das rechts oben. Auf dem Foto sieht man eigentlich gar nicht, was daran so schön ist, aber es sind schöne Blautöne mit ein bisschen flaschengrün, und nur relativ unauffällig meliert.
Interessant fand ich, dass ein Supermarkt, wo man sonst Wolle mit der Lupe suchen musste, oder es die höchstens mal bei Aktionen gab, heute ein Regal mit Wolle hat, dazu ein paar Wühlkörbe mit Sonderangeboten. Also Stricken scheint doch wieder im Trend zu liegen. Es gab sogar ein Fusselgarn, allerdings härter als Smash, nicht fusselig genug für meinen Geschmack. Aber ich glaube, ich habe für die nächste Zeit eh' genug gefusselt. Habe noch einige Auftragsschals, und ein Top wollte ich mir auch noch machen.
Habe ich damit meine Diät gebrochen? Nein, würde ich sagen, denn andere behalten auch ihr Abo, wenn sie Wollkauf-Verbot haben. Und statt Abo mache ich eben das. Gar nix essen ist bei einer Diät ja auch nicht unbedingt angesagt. Weniger essen als man verbraucht, heißt die Devise. Und ich habe eigentlich in den letzten Wochen ganz gut abgebaut, ohne was zu kaufen.
Dafür habe ich gespindelt, das geht auch mit weniger Konzentration. Diesmal mit meiner Fimo-Spindel, die ich in den letzen Tagen etwas vernachlässigt habe. Ziemlich dünn immer noch, das soll mal dreifaches Sockengarn geben. Vielleicht. Irgendwann.
Ich spindele eigentlich meist recht ziellos, aber es macht mir einfach Spaß. Einfach der Vorgang, so ohne Sinn und Zweck. Die einzige Ausnahme zur Zeit bildet das Dünnspinnen, aber das ist ja eigentlich auch nur bedingt ein Projekt, denn ich sende ja das Garn ein, und nichts, was aus dem Garn noch entstehen soll. Ach ja, und dann geistert ja auch noch meine Filztasche bei mir im Hinterkopf rum. Dick spinnen mag ich ja nicht mehr, aber wenn ich das Garn, das ich jetzt auf der Scheibenspindel habe, ebenfalls dreifach nehme, dann könnte es sein, dass ich das mit den anderen Sachen verstricken kann. Und die ganz dicke Wolle wird dann der Boden der Tasche.
Heute habe ich schon mein Spinnstündchen mit der Ultraleicht hinter mir, es geht vorwärts. Zwar langsam, aber man sieht endlich, dass der Wolleberg etwas weniger wird. Dass 10 g so viel sein können!
Tja, und dann habe ich auch noch was neues beim Spindeln gelernt, nämlich, dass man den Faden einfach nur über den Haken führen muss, ohne Schlaufe. Bei den Hochwirtel-Spindeln geht das ausgezeichnet, bei der Scheibenspindel (Tiefwirtel) hüpft allerdings manchmal der Faden aus dem Haken (ponk!). Aber insgesamt geht es.
Also, ich kann jedem nur empfehlen, mal mit einer Hochwirtel-Spindel zu spinnen. Es geht viel schneller, als mit der Tiefwirtel. Viele umständliche Handhabungen der Tiefwirtel sind eliminiert: man braucht nur einen kurzen Faden, der auch nicht um das Unterteil gewickelt werden muss, damit sich die Spindel nicht von selbst abrollt. Das Aufwickeln geht schneller, weil man den Faden leichter vom Haken abbekommt, als wenn man eine Rille hat. Und aus dem Faden vom Haken Nehmen und dem Aufwickeln wird eine einzige, fließende Bewegung.
Außerdem kann man ja noch (leichter) am Oberschenkel entlang andrehen, was auch die Spinngeschwindigkeit erhöht. Insgesamt werde ich auf Dauer wohl eine Hochwirtlerin. Auch wenn das nicht klassisch ist, aber das ist mir egal. Fimo als Wirtel ist auch nicht klassisch.
Und was neues habe ich heute gelernt, nämlich am Oberschenkel anschubsen. Mit der Ultraleicht geht das ganz klasse. Und ich habe festgestellt, dass es auch mit der Scheibenspindel geht, obwohl die doch eine Tiefwirtel-Spindel ist (so möchte ich mal bottom whorl eindeutschen). Angeblich soll das doch nur mit der Hochwirtel-Spindel gehen?
Jedenfalls wünsche ich allen einen schönen
Gegrillt haben wir auch, wie sich das für Vatertag gehört. Mjam. Bei uns kommt nicht nur Fleisch auf den Grill, sondern auch Gemüse. Z. B. heute Paprika, Zucchini, Champignons, Kohlrabi. Aber nicht als Spieß, sondern einzeln. Die Spieße werden nämlich nur schwer gar. Dazu gabs einen Cidre, echt erfrischend bei dem Wetter.
Gleich geht mein Stricktag weiter, aber zuerst ist mindestens ein Quadrat dran.
Außerdem habe ich am Papageien-Top weiter genadelt, und hoffe immer noch, es dieses Wochenende fertig zu bekommen.
Und abends beim Fernsehen habe ich wieder mal Auftragsschal gestrickt. Das erste Knäul ist fast aufgebraucht.
