Mittwoch, 23. August 2006
Ich habe mich mal der Wahrheit gestellt
nämlich wieviel Sockenwolle ich noch hier rumfliegen habe. Ich bin auf 69 Paar Socken gekommen (ohne Resteverwertung selbstverständlich). 6,9 Kilo Sockenwolle lagern hier immer noch! Da brauche ich ein paar Jahre, um das wegzustricken, selbst wenn ich gar nix mehr zukaufe (was mir nicht gelingen wird - obwohl, die neuesten Preiserhöhungen können einen schon zögern lassen).

Allerdings ist das schon sehr viel weniger als bei der letzten Zählung, als ich noch weit über 8 Kilo gekommen bin (irgendwann Ende letzten Jahres). Ich möchte aber noch viel mehr wegstricken. Das wird mir sicherlich gelingen. Mein Töchterlein hat sich zwei blaue Knäuel ausgesucht, die ich nach den Socken für Sohnemann stricken werde.

Meine Kinder bekommen jedes Jahr 2 Paare Socken. Dieses Jahr werden es mindestens 3 Paare, denn sie haben jeder noch ein Paar Kuschelsocken bekommen.

Von gertatter um 22:14h| 0 Kommentare |comment |Socken

 

Montag, 19. Juni 2006
Halbzeit
gab es gestern bei den WM-Socken, der erste ist fertig. Gr. 44/45 ist gar nicht so ohne. Aber bei der WM erträglich. Ich bin ja mal gespannt,wie viele Socken ich während der WM so hinkriege. Aber ich schau ja lange nicht alle Spiele... Große Socken haben allerdings einen Vorteil: Sie sind gut für die Woll-Statistik.

Meine Familie hat in letzter Zeit nach mehr Kuschelsocken verlangt. Die stricke ich recht locker und entsprechend weich sind sie dadurch. Gerne darf ich auch Reste verwenden.

Übrigens habe ich mal versucht, Socken mit vier statt fünf Nadeln zu stricken. Bin aber jetzt wieder bei der klassischen Methode. Man kann zwar ganz gut mit vier Nadeln stricken, aber ich finde es immer noch einfacher, das meiste mit fünf Nadeln zu stricken. Also wird weiterhin die fünfte Nadel nur für die Fersenwand beurlaubt. Oder wenn ein Muster es erfordert.

Von gertatter um 19:20h| 0 Kommentare |comment |Socken

 

Sonntag, 28. Mai 2006
Es wächst
nicht nur das Grünzeug auf dem Balkon, sondern auch die Froschteich- und die Degradé-Waffel-Socken. Bei den Froschteichsocken ist mittlerweile die erste Socke fertig, bei den Waffeln fehlt nur noch die Spitze, dann ist auch da die erste Socke geschafft. Irgendwie bin ich im totalen Sockenstrickwahn. Ich könnte ein Paar nach dem anderen anfangen. Ich hab' ja auch noch soooo schöne Wolle liegen. Unter anderem 9 Knäuel Baumwoll-Sockengarn, das zu Sommersöckchen werden will. Mir kribbelts richtig in den Fingern.

Von gertatter um 14:54h| 0 Kommentare |comment |Socken

 

Mittwoch, 17. Mai 2006
Ein Ufo
habe ich mal wieder rausgekramt, und zwar meine Sportsocken mit Lochmuster. Als ich mir das Ganze angeguckt habe, sah ich, dass ich mitten in der Spitze der ersten Socke aufgehört hatte. Ganz schnell war also die erste Socke fertig. Dann habe ich gleich noch die nächste angestrickt.

Warum die damals liegen geblieben sind, weiß ich gar nicht mehr. Wohl von anderen Sachen verdrängt worden. Ich hoffe, dass ich sie diese Woche noch fertig bekomme, ich bin schon wieder auf der Hälfte vom Fuß.

Von gertatter um 21:58h| 0 Kommentare |comment |Socken

 

Freitag, 5. Mai 2006
Ich muss noch ein bisschen plaudern
nämlich über die neue Socke. (Vorsicht, länglich, aber mit 2 Fotos) Die erste ist nämlich schon fertig:



Also, das war richtig spannend. Das war zwar nicht meine erste Toe-Up-Socke, aber immerhin erst das dritte Paar. Auch die Spitze mit verkürzten Reihen habe ich noch nicht gemacht, genausowenig wie einen Anschlag mit einer Luftmaschenkette. Auf das Toe-Up-Stricken bin ich mehr aus Not gekommen, weil ich nur 50 g von der Sockenbaumwolle habe. Und damit die Socken nicht leiern, habe ich einen Umfang von nur 52 Maschen genommen.

Die Ferse (Herzchenferse rückwärts) habe ich so schon gestrickt, und zwar bei diesen Socken. Diesmal ging mir diese Ferse erstaunlich gut von der Hand, beim ersten Ma. war ich nicht so begeistert. Ich hatte echt Schwierigkeiten mit der Fußlänge, da das in der Anleitung nur ungefähr stand. Diesmal habe ich ein paar normale Socken mit Herzchenferse als Anhaltspunkt genommen, um festzustellen, bis wohin ich stricken muss, ehe ich mit den Zunahmen für das Zwickel beginnen muss.

Das Lochmuster im Schaft habe ich gemacht, um noch mehr Garn zu sparen, bzw. einen längeren Schaft zu bekommen. Jetzt ist die Länge ziemlich gut, nämlich bis etwas über den Knöchel. Ich könnte noch ein zwei cm mehr brauchen, ist aber nicht schlimm. Wichtig beim Schaft war mir auch noch, dass ich ein Rippenmuster benutzt habe, damit der Schaft nicht leiert und schön eng am Bein anliegt. Da kam mir Wendys Hinweis auf das Muster Lizzie's Lacy Rib zu finden bei Debi gerade recht. Ungewohnt nur der 7-Maschen-Rapport. Es mustert nur jede 4. Reihe, und man lernt es ganz schnell. Es lässt sich wirklich gut stricken.

Und als absolute Neuerung habe ich das Caston-Castoff von Elisabeth Zimmermann ausprobiert. Es ist in "Knitting without Tears" auf Seite 23 zu finden. Zuerst wollte ich das Sewed Castoff ausprobieren, doch soll es für Rippen nicht so gut sein. Man braucht für das Caston-Castoff einen recht langen Faden, und man kann noch nachträglich einstellen, wie weit das Ganze wird. Das ist zwar ein ziemliches Gefummel, aber ganz gut, wenn man noch keine Erfahrung hat, wie fest man den Faden anziehen soll. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis mir diese Art Abketten gut von der Hand ging. Aber es lohnt sich, besonders für Socken, wo es ja immer ganz wichtig ist, dass die Kante vom Schaft besonders locker ist. Wieder ein neues Werkzeug in der Trickkiste. Das wird wohl mein Standard-Abketten für Toe-Up-Socken werden. Evtl. auch für andere Projekte, wo ein lockeres Abketten essentiell ist, ich denke da etwa an Tücher, die hinterher gespannt werden.

Ach, und noch eine Neuerung: Ich habe den Schaft diesmal mit nur 4 Nadeln gestrickt (üblicherweise nehme ich alle 5). Das lag an der Tatsache, dass ich 7 MS zu 7 Maschen hatte, und dann auf drei Nadeln je 2 MS und auf der vierten nur noch einen MS hatte. Den habe ich dann auf die dritte Nadel verfrachtet. Ich habe halt gerne ganze Mustersätze auf den Nadeln. Strickt sich für mich einfacher. Mit nur 3 Nadeln in der Runde ist es etwas umständlicher, aber nicht wirklich schwierig.

Vielleicht könnte man noch ein bisschen mehr Schaftlänge rausschinden, wenn man die Oberseite vom Fuß auch noch mustert. Das sollte man allerdings dann auch gut planen. Man könnte auch durch noch mehr Lochmuster evtl. den einen oder anderen Rapport für den Schaft 'rausschinden. Also in jeder 2. Reihe löchern und weniger Zwischenmaschen. Ich habe da auch schon eine Idee für das nächste Paar. Ich habe nämlich noch so ein 50-g-Knäuel.

Insgesamt bin ich jedoch in jeder Hinsicht zufrieden. Ich fand die Toe-Ups diesmal nicht so anstrengend wie die letzten beiden Male (Übung macht halt was aus), außerdem scheine ich jetzt meine Spitze und meine Ferse für diese Art des Sockenstrickens gefunden zu haben. Ich glaube, ich werde ab jetzt eher mal bereit sein, auch Toe-Up zu stricken.

Das Muster sieht übrigens am Fuß noch besser aus als so im "leeren" Zustand. Ein Bildchen mit Inhalt gibt es dann, wenn beide Socken fertig sind. Und übrig geblieben sind ca. 2,5 m Garn,




also gerade mal ein Restchen zum Flicken, oder vielleicht genau die Menge, die mir vielleicht bei der 2. Socke fehlt? Ich habe mit meiner Waage das Knäuel in 2 Teile geteilt, und hoffe natürlich, dass die zweite Socke jetzt wirklich gegengleich wird.

Ein Lob an jeden, der mir bis hierhin gefolgt ist - du hast wirklich einen Preis für Ausdauer verdient.

Von gertatter um 21:39h| 1 Kommentar |comment |Socken

 

Samstag, 11. Februar 2006
Ziemlich weit
bin ich gestern gekommen. Wahrscheinlich sogar ein persönlicher Rekord. Wo ich doch bei den olympischen Strick-Spielen nur Zuschauer bin. Ich habe eine dreiviertel Socke an einem Abend geschafft, samt Ferse und so. Ich hatte Glück, die Ferse wurde beim Einzug der Nationen gestrickt, wo man nicht so aufmerksam hingucken musste. Habt ihr die Kleider der Mädels gesehen, die die Schrifttafeln trugen? Die Röcke als Berge mit richtigen Bäumen und Häusern drauf, in denen sogar Licht leuchtete. Einfach klasse. Aber auch sonst war die Eröffnung ein Augen- und Ohrenschmaus. Und wie gesagt, die Schneematsch-Socken neigen sich dem Ende zu.

Von gertatter um 16:14h| 0 Kommentare |comment |Socken

 

Freitag, 30. Dezember 2005
Weitergekommen
bin ich gestern immerhin mit meinen Socken: Der erste ist endlich fertig geworden, und auch der zweite hat schon ein fertiges Zwickel. Also ein Ende in Sicht.

Von gertatter um 16:15h| 0 Kommentare |comment |Socken

 

Donnerstag, 29. Dezember 2005
Viel gestrickt
habe ich in den letzten Tagen nicht. Das kann man an der Tatsache sehen, dass ich nur den vor Weihnachten angefangenen Socken in 6-fach-Wolle weitergestrickt habe, und davon noch nicht mal den ersten beendet habe! Wo doch 6-fach-Socken sooo schnell gehen. Tja, wenn man wenig strickt, eben doch nicht.

Von gertatter um 10:28h| 0 Kommentare |comment |Socken

 

Mittwoch, 14. Dezember 2005
Nachgeschoben
werden jetzt ein paar Fotos:



Technische Daten:
  • Socken Gr. 42/43 für die Weihnachtskiste
  • Opal unbekannter Färbung (im Sockboard nicht gefunden)
  • Nadeln 2,5 mm (weiß nicht mehr welche)
  • Übliche Konstruktion
  • Angefangen: Juli 2005, Fertig gestellt 08.10.2005
Diese Socken habe ich über den Sommer gestrickt, aber immer nur als Mitnahme-Socken. Leider habe ich in meinem Blog nicht notiert, wann ich die Wolle angestrickt habe.

Morgen geht's weiter mit Bildern.

Von gertatter um 19:37h| 0 Kommentare |comment |Socken

 

Freitag, 14. Oktober 2005
Ich stricke ein bisschen.
Seit Dienstag ist die angefangene Socke immerhin bis fast zum Ende des Zwickels gediehen. Immer abends beim Fernsehen, und heute auch eine halbe Stunde in der Sonne auf dem Balkon. Viel Strickzeit ist im Moment nicht, da ich 2 1/2 Wochen keine Wäsche gewaschen habe (erst ProChrist-Mobil und dann Urlaub). Den Berg habe ich aber fast abgebaut. Dann backe ich wieder Brot, (heute waren Brötchen dran - ich habe übrigens als Hilfe eine Backmaschine) und heute habe ich mir den Luxus erlaubt, und zwei Brotaufstriche selbst gemacht. Mjam.

Aber auch sonst ist im Haus noch sehr viel zu tun, von unserer Umräumaktion sind noch massig Kisten übrig, die noch geleert werden wollen und so. Da gehts dann auch bald dran. Es ist gar nicht so einfach, ein Arbeitszimmer einfach aufzulösen. Es ist noch so viel Kram übrig, und es ist nicht immer einfach, zu entscheiden, was bleiben darf, und was nicht.

Heute haben wir noch einen kleinen Ausflug gemacht, nachdem Ralf mit Arbeiten fertig war. Er hat ein Navi-System für seinen XDA III eingerichtet, und das haben wir heute mal ausprobiert. Zu den Niehler Rheinwiesen sind wir gefahren (Navi funktioniert), waren am Strand (des Rheins, größtenteils Kiesel mit ab und an mal ein bisschen Sand), der im Moment seeehr breit ist. So leer ist der Rhein. Schön wars da. Wir haben, wie sich das am Strand so gehört, sogar Muscheln sammeln können. Und Krähen beobachtet. Uns einfach an dem wunderbaren Himmel gefreut. Die Flieger über uns, die nach Köln-Bonn reinfliegen, beobachtet. Und zurück sind wir durch ein Stückchen Auenwald und dann auf dem Damm gegangen.

Abends bin ich nach solchen Tagen immer ziemlich müde, und ich kann kaum was anderes als rund stricken. Also sind Socken dran. Für die Weihnachtskiste.

Von gertatter um 22:03h| 0 Kommentare |comment |Socken